Jahresbericht 2018

Hochbau

Grünes Zentrum: Feierliche Eröffnung Neubau Landwirtschaftsschule und Technikerschule für Ernährungs- und Versorgungsmanagement

Die neuen Gebäude mit dem Verbindungsgang. Foto: Jürgen Krall
Die neuen Gebäude mit dem Verbindungsgang. Foto: Jürgen Krall
Bei der Schlüsselübergabe v. l.: Schulleiterin Elisabeth Hiepp, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Cornelia Bodenstab, Leiterin des Staatlichen Bauamtes Kempten, Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber und AELF-Leiter Dr. Paul Dosch. Foto: Christian Ha
Bei der Schlüsselübergabe v. l.: Schulleiterin Elisabeth Hiepp, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Cornelia Bodenstab, Leiterin des Staatlichen Bauamtes Kempten, Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber und AELF-Leiter Dr. Paul Dosch. Foto: Christian Habel

Nun ist das Grüne Zentrum komplett: Am 7. Oktober eröffnete Landrätin Maria Rita Zinnecker gemeinsam mit Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber den Neubau des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie der Landwirtschaftsschule und Technikerschule für Ernährungs- und Versorgungsmanagement. Beim Festakt betonte Zinnecker, welche Bedeutung sie dem „Leuchtturm“-Projekt beimisst: Die Landwirtschaft sei in der Region „seit Jahrhunderten fest verwurzelt“. Die beiden Landkreisschulen böten angehenden Landwirten und Technikern eine Ausbildung auf höchstem Niveau. In der Verwirklichung des Grünen Zentrums sah Zinnecker darüber hinaus „große Chancen für eine gesamtgesellschaftliche Öffnung, hin zu mehr dringend notwendiger Ernährungsbildung und Verbraucheraufklärung“.
   
Nach dem Festakt war der Neubau im Rahmen eines Tages der offenen Tür für die Öffentlichkeit geöffnet. Hunderte Besucher kamen, um sich selbst ein Bild von den neuen Gebäuden zu machen: vom Speisesaal über die Großküche bis zum Veranstaltungsraum. Ein Bauernmarkt bot Köstlichkeiten aus der Region, außerdem gab es Kunsthandwerk und Musik, Vorführungen und Aktionen sowie ein Kinderprogramm, sodass auf dem weitläufigen Gelände für jeden Besucher etwas dabei war. Auf dem Landkreisstand präsentierten sich die Untere Naturschutzbehörde, die Kreisfachberatung, die Allgäuer Moorallianz, der Landschaftspflegeverband, die Regionalentwicklung und das EFRE-Projekt Innovativer Klima- und Moorschutz im Ostallgäu.
 
Die Kosten für den Neubau belaufen sich auf rund neun Millionen Euro. Von den Kosten übernimmt der Landkreis dreieinhalb Millionen, Kaufbeuren eineinhalb Millionen Euro. Der Freistaat Bayern bezuschusst den Neubau mit vier Millionen Euro.

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Endspurt bei der Generalsanierung der Realschule Füssen

Landrätin Maria Rita Zinnecker (r.) macht sich ein Bild von den neuen Chemieräumen.
Landrätin Maria Rita Zinnecker (r.) macht sich ein Bild von den neuen Chemieräumen.

Bei einem Pressetermin am 25. Juli 2018 wurden die Sanierungsarbeiten an der Realschule Füssen vorgestellt. Der Landkreis setzte bei der Erneuerung bewusst auf die digitale Zukunft. So wurden beispielsweise in den Chemieräumen Medienlifte, Mediensäulen und Dokumentenkameras installiert. Landrätin Maria Rita Zinnecker: „Es wird nur wenige Schulhäuser in Bayern geben, die medientechnisch ähnlich gut ausgestattet sind.“ Weitere Schwerpunkte waren die energetische und sicherheitstechnische Optimierung. Zum Beispiel erhielt die Fassade eine Außendämmung, neue Fenster sowie einen Sonnenschutz und es gibt flächendeckend Rauchschutz- und Brandschutztüren.
 
Für 2019 ist nun die Erneuerung des Südflügels und des Außenbereichs, einschließlich der Sportanlagen, geplant. 

   
Die Kosten für die Generalsanierung lagen bis jetzt bei rund 7,7 Millionen Euro. Der Landkreis trägt hiervon knapp 4,8 Millionen Euro, den Rest steuert der Freistaat Bayern bei.

Spatenstich Neubau Bauhof Dösingen

Mit einer Riesenschaufel erfolgte der Spatenstich im Beisein zahlreicher Ehrengäste zum neuen Kreisbauhof Dösingen.
Mit einer Riesenschaufel erfolgte der Spatenstich im Beisein zahlreicher Ehrengäste zum neuen Kreisbauhof Dösingen.
Planansicht des Bauhofes von Osten
Planansicht des Bauhofes von Osten

Am 19. Oktober 2018 fand der Spatenstich zum Neubau des Bauhofes Dösingen statt. Dieser werde mit „modernen Arbeitsplätzen, auf den neuesten Stand ausgerichteten technischen Betriebsmitteln und Unterbringungsmöglichkeiten für Fahrzeuge, Maschinen, Geräte und Material dafür sorgen, dass deutlich effizienter gearbeitet werden kann und somit der Service für die Bürgerinnen und Bürger noch besser wird“, sagte Landrätin Maria Rita Zinnecker beim Spatenstich.
 
Auf rund 11.000 Quadratmetern Grundstücksfläche soll bis Mitte 2020 ein moderner Gebäudekomplex mit 3.750 Quadratmetern in industrieller Holzbauweise errichtet werden. Dazu gehören ein Verwaltungs- und Sozialgebäude für 16 Mitarbeiter, Werkstätten und Fahrzeughalle sowie ein entsprechendes Lager mit Salzhalle.
 
Da sich die bisherigen Landkreis-Bauhöfe in Westendorf, Marktoberdorf-Thalhofen und Roßhaupten in einem nicht mehr zeitgemäßen baulichen Zustand befinden, hat der Kreisausschuss in der Sitzung vom 21. November 2016 den Beschluss gefasst, das Kreisstraßennetz künftig von zwei neuen Standorten aus zu betreuen. Daher werden ab 2018 in Dösingen und in Marktoberdorf jeweils ein neuer Bauhof errichtet.

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Startschuss zur Generalsanierung der Realschule Obergünzburg

Die Realschule Obergünzburg wird seit Juni 2018 grundlegend saniert und erweitert.
Die Realschule Obergünzburg wird seit Juni 2018 grundlegend saniert und erweitert.

Die Realschule Obergünzburg wird für rund 13,8 Millionen Euro saniert. Zeitgleich mit dem Beginn der Sommerferien starteten die Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten. Bei einem Pressetermin am 23. Juli erläuterte Landrätin Maria Rita Zinnecker die Gründe für die Arbeiten: „Es wurden meistens nur Löcher gestopft, die aus Platzmangel entstanden waren. An der Substanz der Gebäude wurde wenig gemacht. Das wird sich nun ändern!“ Schulleiter Stefan Zillenbiller erläuterte, dass der Bau im laufenden Schulbetrieb in enger Abstimmung mit der Schulleitung abgewickelt werde. Er dankte der Landrätin, den Kreisräten und den zuständigen Mitarbeitern im Landratsamt für die gute Planungsarbeit.
 
Entscheidend für den Platzmangel an der Schule ist die Weiterentwicklung nach 2004 von einer dreizügigen zu einer vierzügigen Realschule (Erhöhung der Klassenzahl von 18 auf 24). Die energetische Sanierung der Schule ist nötig, da deren Altbau bereits aus dem Jahr 1953 stammt. Auch die Erweiterungsbauten aus den Jahren 1977 und 1989 sind in die Jahre gekommen. Eine weitere Erweiterung wurde 2004 gebaut.
 
Die Sanierung wird in drei Projektblöcken umgesetzt:  

 

  • Block A (Alt- und Mittelbau): Grundlegende Sanierung der alten Bausubstanz
  • Block B (Neubau Klassenzimmer): Kapazitätserweiterung durch Umbau
  • Block C (technische Ertüchtigung): Einbau von technischen Einrichtungen wie Lüftung und Medientechnik)
      

Die Förderung beträgt voraussichtlich rund fünf Millionen Euro. Geplante Fertigstellung ist Ende 2020.

Grünes Zentrum

Kontakt

Landratsamt Ostallgäu

Hochbau

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