Jahresbericht 2018

Jugendamt

nach oben

Weiterqualifizierung Elternbegleiter*in: zweiter Kurs erfolgreich abgeschlossen

V. l. n. r.: R. Keller (Referent), V. Borosch (AWO Kindergarten Spitalgasse Füssen), B. Hochholzer (AWO Haus für Kinder Oberbeuren), G. Seidl (Kindergarten „Miteinander“ in Ebenhofen), N. Spitschan (Kindergarten Geisenried), T. Sonderegger (Kath. Ki
V. l. n. r.: R. Keller (Referent), V. Borosch (AWO Kindergarten Spitalgasse Füssen), B. Hochholzer (AWO Haus für Kinder Oberbeuren), G. Seidl (Kindergarten „Miteinander“ in Ebenhofen), N. Spitschan (Kindergarten Geisenried), T. Sonderegger (Kath. Kindergarten St. Marien in Pfronten), D. Harbauer (Kindergarten St- Pankratius in Bidingen) und Barbara Severin (Referentin)

Fünf Frauen und ein Mann haben ihre Weiterqualifizierung als Elternbegleiter*in erfolgreich abgeschlossen und bieten Eltern ab sofort in Kindertageseinrichtungen Beratung, Hilfe und Unterstützung an. Die Qualifizierung „Elternbegleiter*in“ wird im Rahmen des Programms „Elternchance II – Familien früh für Bildung gewinnen“ durch das Bundesfamilienministerium und dem Europäischen Sozialfond gefördert. Als qualifizierte Fachkräfte sind Elternbegleiter*innen Bindeglied zwischen Eltern und Bildungseinrichtungen.
  
Die Beratung und Unterstützung ist kostenlos und richtet sich an alle Eltern, die Fragen zu den großen und kleinen Themen des Alltags in ihren Familien haben. Vernetzt werden diese und die bereits qualifizierten Elternbegleiter*innen im Landkreis und Umgebung von Isabel Costian, von der Familienbildungsstelle Ostallgäu. Diese hat die bundesweite Qualifizierung ins Ostallgäu geholt, um den Fachkräften eine wohnortnahe Teilnahme zu ermöglichen. In zwei Kursen konnten in den letzten beiden Jahren so bereits über 40 neue Elternbegleiter*innen in der Region ausgebildet werden. Im ersten Halbjahr 2020 findet wieder ein Kurs in Westendorf statt.

nach oben

Verlosung von 80 tollen Preisen bei der Elternbefragung

Plakat zur Elternbefragung
Plakat zur Elternbefragung

2019 wurde im Landkreis Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren zum zweiten Mal eine große Umfrage zur Familienbildung in Form einer Elternbefragung durchgeführt. Diese wurde von Isabel Costian, von der Familienbildungsstelle des Landkreises und Elke Schad von der Stadt Kaufbeuren in Kooperation mit der Universität Augsburg koordiniert. Ziel der Befragung war es, den Bedarf der Familien im Landkreis und der Stadt Kaufbeuren an familienbildenden Angeboten wie zum Beispiel Elternkurse, Seminare/Vorträge, offene Treffs oder Beratungen zu ermitteln und herauszufinden, in welchem Umfang familienbildende Angebote genutzt werden.
  
Die Ergebnisse der Umfrage werden in das Konzept zur Familienbildung eingearbeitet, um den aktuellen Bedarf der Familien anzupassen und fortzuschreiben. Über einen Link konnten die Eltern den Fragebogen online ausfüllen. Im Anschluss daran bestand die Möglichkeit an einer Verlosung teilzunehmen. Zu gewinnen gab es insgesamt 80 Eintrittskarten für Aktivitäten im Ostallgäu, die von den Unternehmen gespendet wurden, wie zum Beispiel das ABC-Bad in Nesselwang, der Waldseilgarten Höllschlucht, die Allgäuer Schmetterling Erlebniswelt und die Königliche Kristall-Therme in Schwangau.

nach oben

Familienbildungsnetzwerk: „Die sieben Sicherheiten, die Kinder brauchen“

Dipl. Pädagoge Jürgen Landa bei seinem Vortrag „Die 7 Sicherheiten, die Kinder brauchen“
Dipl. Pädagoge Jürgen Landa bei seinem Vortrag „Die 7 Sicherheiten, die Kinder brauchen“

Rund 90 Fachleute haben am dritten gemeinsamen Familienbildungsnetzwerk des Landkreises Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren in Marktoberdorf teilgenommen. Ein breites Spektrum an Berufsgruppen, die mit Familien zusammenarbeiten, konnte begrüßt werden. Elke Schad von der Abteilung Familienstützpunkt & Gleichstellung Kaufbeuren und Isabel Costian von der Familienbildungsstelle Ostallgäu freuten sich, zahlreiche Fachkräfte aus der ganzen Region in Empfang nehmen zu dürfen. Nach der Begrüßung durch die Jugendamtsleitungen Petra Mayer und Alfred Riermeier, wurde über den aktuellen Stand der gemeinsamen Familienbildungslandschaft informiert und auf verschiedene Angebote aufmerksam gemacht. In der anschließenden Pause gab es Raum, um in gegenseitigen Austausch zu treten. 

 
„Sprache“ der Kinder verstehen
  
Danach übernahm Referent und Diplom-Pädagoge Jürgen Landa den zweiten Teil der Veranstaltung. In seinem Vortrag „Die sieben Sicherheiten, die Kinder brauchen" hat er das Modell der Evolutionspädagogik vorgestellt. Dieses kann Eltern, Lehrern und Erziehern helfen, das Verhalten und die "Sprache" von Kindern grundsätzlicher und tiefer zu verstehen. Kindliche Verhaltensauffälligkeiten, Lernschwierigkeiten und Schulprobleme sind Botschaften. Kinder teilen etwas mit und es liegt am Gegenüber ihre Sprache verstehen zu lernen. Mit Schautafeln und praktischen Beispielen hat Herr Landa die sieben Stufen der Evolutionspädagogik erläutert und ist dabei auf große Zustimmung beim Publikum gestoßen. Die Teilnehmer*innen nahmen viele Anregungen für Ihren täglichen Alltag mit.

nach oben

Positives Fazit zu 10 Jahre KoKi

Landrätin Maria Rita Zinnecker und Werner Maurer vom Jugendamt Kaufbeuren im Kreis der KoKi-Fachkräfte und Fachkräfte der Frühen Hilfen bei der Veranstaltung im Landratsamt Ostallgäu
Landrätin Maria Rita Zinnecker und Werner Maurer vom Jugendamt Kaufbeuren im Kreis der KoKi-Fachkräfte und Fachkräfte der Frühen Hilfen bei der Veranstaltung im Landratsamt Ostallgäu

Rund 80 Fachkräfte aus den Bereich Jugendhilfe, dem Sozial- und Gesundheitswesen sowie der freien Wohlfahrtsverbände des Landkreises Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren nahmen an der Veranstaltung „10 Jahre KoKi – Was wurde erreicht? Was bleibt zu tun?“ am 3. Juli 2019 im Landratsamt Ostallgäu teil. Für den Fachbeitrag „10 Jahre KoKi – Was wurde erreicht? Was bleibt zu tun?“ konnte Prof. Dr. phil. Ute Ziegenhain von der Universitätsklinik Ulm gewonnen werden. Diese in Fachkreisen ausgewiesene Expertin für Bindungsforschung skizzierte in ihrem Vortrag, ausgehend von der beziehungsbezogenen Perspektive der Entwicklung von Kindern, die Notwendigkeit der Etablierung der KoKi-Stellen und Hilfeangeboten der Frühen Hilfen. Damit elterliche Beziehungs- und Erziehungskompetenzen nach Bedarf niedrigschwellig, individuell und interdisziplinär unterstützt werden können.
 
Trotz der Erfolge, die mit der Einführung der KoKi-Stellen verbunden sind, wurde im Fachvortrag auch die Frage gestellt: „Was bleibt zu tun?“. Denn nach wie vor gilt es, die Passgenauigkeit der Hilfen für die Familien zu optimieren oder belastete Familien besser zu erreichen, um zur Inanspruchnahme von Hilfen motivieren zu können.   
 
Ein besonderer Dank und Blumengruß kam nach dem Fachvortrag von Prof. Ziegenhain dann den Fachkräften der Frühen Hilfen zu teil, die in den Familien unterstützend tätig sind. In Zeiten in denen Eltern vermehrt belastet sind, stärken diese die Ressourcen der Eltern und ermutigen dazu, den familiären Herausforderungen positiv zu begegnen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

nach oben

Grisu-Bücher an alle Kindertageseinrichtungen im Landkreis Ostallgäu verteilt

Die Kita-Leiter*innen freuten sich über das neue Lehrmaterial des Kreisfeuerwehrverbandes zur Brandschutzerziehung.
Die Kita-Leiter*innen freuten sich über das neue Lehrmaterial des Kreisfeuerwehrverbandes zur Brandschutzerziehung.

Im Rahmen der Leiter*innenkonferenz des Jugendamtes Ostallgäu hat der Kreisfeuerwehrverband insgesamt 300 Vorlese-Bücher über den Drachen Grisu für jede Gruppe der verschiedenen Kindertageseinrichtungen überreicht. Grisu, der kleine Drache, wollte bekanntlich Feuerwehrmann werden und steht bei den Kindern wie kein anderer für das Thema Brandschutz und Feuerwehr. Mit Hilfe der Grisu-Bücher kann das wichtige Thema Brandschutz allen Altersgruppen nun noch anschaulicher und praxisorientierter vermittelt werden.
 
Der Kreisfeuerwehrverbandes Ostallgäu e.V. feierte im Jahr 2019 sein 25-jähriges Gründungsjubiläum und hatte aus diesem Anlass einen großen Schwerpunkt in den Bereich der Brandschutzerziehung und -aufklärung gesetzt.

Kontakt

Landratsamt Ostallgäu

Jugendamt

Tel. 08342 911-249

Fax 08342 911-501

 

E-Mail schreiben