Jahresbericht 2018

Klinikum Kaufbeuren

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Neue Chefärztin der Frauenklinik

Dr. Daniela Dieterle
Dr. Daniela Dieterle

Seit 1. Mai 2019 steht die Frauenklinik am Klinikum Kaufbeuren unter der neuen chefärztlichen Leitung von Dr. Daniela Dieterle, die bisher Leitende Oberärztin der Abteilung war. Sie tritt die Nachfolge der Chefärztin Dr. Marianne Mayer an, welche nach einer langjährigen Tätigkeit am Klinikum in den Ruhestand verabschiedet wurde. Dr. Mayer hat die Abteilung mit großem persönlichem Einsatz kontinuierlich an den medizinischen Bedarf in der Region angepasst und im Leistungsangebot qualitativ ausgebaut und gestärkt. Die Abteilung am Klinikum Kaufbeuren verfügt heute über ein zertifiziertes Zentrum für Beckenbodenchirurgie und Urogynäkologie, das Brustkrebszentrum, ein Myomzentrum und die geburtshilfliche Abteilung mit etwa 950 Geburten jährlich. Auch Frühgeburten werden dort versorgt.

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Neue Funktionsräume der Kardiologie eingeweiht

Im August bezog die Kardiologie im Klinikum neue Funktionsräume. Der Umbau hat ein halbes Jahr hat gedauert und mehr als 400.000 Euro gekostet. Der Chefarzt der Abteilung Kardiologie am Klinikum, Dr. Markus Koller, sagte bei der Eröffnung: „Ich glaube, es gibt wenig Bereiche, wo Gelder so gut angelegt sind, wie in die Weiterentwicklung der Kliniken. Meine Abteilung freut sich sehr über die neuen, modern eingerichteten und technisch gut ausgestatteten Räume“. Oberbürgermeister und stellvertretender Verwaltungsratsvorsitzender Stefan Bosse freute sich über die „boomenden Abteilungen“ und den „ausgezeichneten Ruf“ der Mediziner am Klinikum Kaufbeuren.

10 Jahre Darmzentrum

Bei der 10-Jahr-Feier wurde ein Darmmodell zum Begehen auf dem Vorplatz zum Klinikum aufgestellt.
Bei der 10-Jahr-Feier wurde ein Darmmodell zum Begehen auf dem Vorplatz zum Klinikum aufgestellt.

Im September feierte das Klinikum Kaufbeuren mit einem Tag der offenen Tür das zehnjährige Bestehen des Kaufbeurer Darmzentrum. Zehn Jahre ist es her, dass das Klinikum Ostallgäu-Kaufbeuren von der Zertifizierungsstelle der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) ausgezeichnet wurde. Deutschlandweit gibt es rund 200 zertifizierte Darmkrebszentren, die sich regelmäßig strenger Qualitätskontrollen stellen müssen.
 
Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebserkrankung in Deutschland, bei Männern wie Frauen. Aber: Bei keiner anderen Krebsart ist die Vorsorgeuntersuchung so wirkungsvoll. Im Gegensatz zu anderen Krebsarten, bei denen lediglich eine Früherkennung möglich ist, handelt es sich bei der Darmspiegelung um eine echte Vorsorge. „Krebsvorstufen, also Polypen, können dabei sofort entfernt werden, und dem Patienten bleibt ein chirurgischer Eingriff häufig erspart“, sagt Prof. Dr. Helmut Diepolder. Der Gastroenterologe und Internist leitet mit Prof. Dr. Stefan Maier, Facharzt für Chirurgie, das Darmzentrum Kaufbeuren.
  
Alle drei Jahre gibt es ein großes Audit, das mehrere Tage dauert. Dabei beleuchtet die Zertifizierungsgesellschaft ausführlich die Qualität der Diagnostik, Therapie, ihren Erfolg und eventuelle Komplikationen, sowie alle übrigen Abläufe, die die umfassende Betreuung von Menschen mit Dickdarmkrebs beinhalten. „Jeder Patient wird durchdiskutiert, alles transparent gemacht“, erläutert Diepolder. Es müssen beispielsweise bestimmte Mindestanforderungen erfüllt werden. So müsse ein Chirurg mindestens 20 Enddarm- und 30 Dickdarmkarzinome pro Jahr operieren, der Endoskopiker oder Gastroenterologe mindestens 200 Koloskopien durchführen und 50 Polypen abtragen. Herzstück der Behandlung sei die regelmäßige Tumorkonferenz. Dort suchen Gastroenterologen, Chirurgen, Strahlentherapeuten, Pathologen, Onkologen, Radiologen und weitere Experten nach der bestmöglichen Behandlung für jeden einzelnen Patienten.

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Engagement des Fördervereins: 12.800 Euro an Zuwendungen übergeben

Bei der Scheckübergabe (v. l.): Birgit Ullmann, Leiterin der Physiotherapie, Richard Ficker, zweiter Vorsitzender Förderverein, Ute Sperling, Vorstandsvorsitzende Klinikum, Frau Nebling vom Förderverein, PD Dr. Bernd Hartmann, Chefarzt Anästhesie, Dr.
Bei der Scheckübergabe (v. l.): Birgit Ullmann, Leiterin der Physiotherapie, Richard Ficker, zweiter Vorsitzender Förderverein, Ute Sperling, Vorstandsvorsitzende Klinikum, Frau Nebling vom Förderverein, PD Dr. Bernd Hartmann, Chefarzt Anästhesie, Dr. Daniela Dieterle, Chefärztin Gynäkologie/Geburtshilfe, Axel Wagner, Pflegedirektor, Andrea Lehmann, Pflegedienstleitung, Bürgermeister Gerhard Bucher, 1. Vorsitzender des Fördervereins, Theresa Müller, Klinikleitung und im Bettfahrrad Dr. Klaus Hocke, Arzt in der Anästhesie

Der Freundeskreis des Klinikums Kaufbeuren-Ostallgäu e.V. unterstützt mit einer finanziellen Zuwendung erneut das Klinikum Kaufbeuren. Im Rahmen einer kleinen Feier übergab der Vorsitzende des Fördervereins, Herr Bürgermeister Gerhard Bucher, dem Klinikum einen symbolischen Scheck in Höhe von 12.800 Euro. Die großzügige Unterstützung wurde vom Klinikum für die Anschaffung eines Bettfahrrades verwendet, um intensivpflichtigen Patientinnen und Patienten muskelerhaltende Übungen zu ermöglichen. Des Weiteren konnten durch die Zuwendung Fliegengitter für die gynäkologische Station ebenso angeschafft werden wie Stillkissen. Der Freundeskreis des Klinikums unterstützt die Einrichtung kontinuierlich  nicht nur mit finanziellen Zuwendungen, sondern auch mit kreativen Ideen, wie beispielsweise der Errichtung des Raucherbereichs vor dem Klinikum.

Kindern Freude schenken – Tag des Lachens

Kein Mensch möchte gern ins Krankenhaus. Und Kinder schon gar nicht. Zwar gibt es in der Kaufbeurer Kinderklinik ein Spielzimmer, die Wände sind mit bunten Bildern dekoriert, es sieht nicht ganz so arg nach Krankenhaus aus, wie auf anderen Stationen. Trotzdem: Die kleinen Patienten müssen oft eine lange Zeit in der fremden Umgebung verbringen, sehen ihre Eltern, Geschwister und Freunde – wenn überhaupt – nur wenige Stunden am Tag. Und langweilen sich oft ganz einfach. So wie Hannes, der auf der Kinderstation liegt. Da kam der Besuch von Zipp und der musikalischen Schildkröte Kiddy am Mittwoch gerade recht. Ihr Auftrag: Mit den Kindern Musik machen, tanzen, gute Laune verbreiten. Hannes hatte sichtlich Freude daran, mit voller Kraft auf die Trommel zu hauen. Er hat auch schon Keyboard gespielt wie Zipp, der eigentlich Erich Kovalew heißt. „Aber trommeln macht mir mehr Spaß“, meinte der Neunjährige.
 
Genau das ist es, was Jaqueline Allthaler mit ihrem Verein „Zeit des Lachens“ erreichen will und das am Tag des Lachens im September im Klinikum auch gelungen ist: Spaß und etwas Abwechslung in den Klinikalltag bringen. Unterstützung für „Zeit des Lachens“ kam vom Kaufbeurer Verein „Hockey for Hope“. Vorstand Alexander Uhrle überreichte Allthaler einen Scheck über 1.500 Euro. „Das Geld stammt aus dem Erlös unseres Benefiz-Inlineturniers“, sagte Uhrle, „Die Menschen hier leisten wirklich tolle Arbeit. Ich freue mich, dass ich in dieser Form etwas zurückgeben kann.“

Kontakt

Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren
Klinikum Kaufbeuren
Dr.-Gutermann-Straße 2
87600 Kaufbeuren

 

Tel. 08341 42-0

Fax 08341 42-3037

 

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