Jahresbericht 2020

Klinikum Kaufbeuren

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Neues MVZ „am Mühlbach“ in Kaufbeuren

Das Team vom „MVZ am Mühlbach“ in Kaufbeuren
Das Team vom „MVZ am Mühlbach“ in Kaufbeuren
Das neue Logo des „MVZ am Mühlbach“ in Kaufbeuren
Das neue Logo des „MVZ am Mühlbach“ in Kaufbeuren

Seit Juli 2020 gehört das „MVZ am Mühlbach“ zu den Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren. Neben einem MVZ in Füssen steht den Patienten durch das „MVZ am Mühlbach“ in Kaufbeuren eine weitere gute, bewährte und ambulante medizinische Versorgung durch erfahrene Fach- und Oberärzte zur Verfügung.
  
Das MVZ in Kaufbeuren bietet eine Praxis für Chirurgie, Unfallchirurgie und Handchirurgie an. Behandelt werden Arbeitsunfälle, Sport- und Alltagsunfälle, Verschleiß- und Abnützungserscheinungen und vieles mehr.

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Parkhaus fertiggestellt

Das Klinik-Parkhaus wurde im Oktober 2020 fertiggestellt. Über den Winter liefen noch weitere Pflaster- und Asphaltierungsarbeiten auf den ebenerdigen Parkplätzen.
Das Klinik-Parkhaus wurde im Oktober 2020 fertiggestellt. Über den Winter liefen noch weitere Pflaster- und Asphaltierungsarbeiten auf den ebenerdigen Parkplätzen.

Das 17 Meter hohe Klinik-Parkhaus nordwestlich des Klinikums Kaufbeuren wurde im Oktober 2020 zeit- und fristgerecht fertiggestellt. Ab sofort stehen auf zehn Halbebenen 321 Stellplätze zur Verfügung. 
  
Im Laufe der Wintermonate wurden diverse Pflaster- und Asphaltierungsarbeiten an den ebenerdigen Parkplätzen direkt vor der Klinik durchgeführt. Mit der Fertigstellung der Beschrankung werden die Parkplätze ab dem Frühjahr 2021 kostenpflichtig. Dabei bewegen sich die Parkgebühren in einem moderaten Rahmen und orientieren sich an den Parkgebühren anderer Kliniken in Bayern. Die in den vergangenen Jahren erheblichen Engpässe zulasten der Patientenbesucher*innen und Mitarbeitenden gehören der Vergangenheit an.

Klinikum Kaufbeuren nimmt neues MRT in Betrieb

Der neue Magnetresonanz-Tomograph am Klinikum Kaufbeuren
Der neue Magnetresonanz-Tomograph am Klinikum Kaufbeuren

Die radiologische Versorgung am Klinikum Kaufbeuren schlägt ein neues Kapitel auf: Ein Magnetresonanz-Tomograph der jüngsten Generation ist dort seit Januar 2020 im Einsatz. Hochbrillante Aufnahmen, eine kürzere Untersuchungsdauer und die verringerte Wartezeit durch mehr Kapazität machen das High Tech-Gerät zu einem echten Gewinn für stationäre Patient*innen.
 
„Als ich die ersten Aufnahmen von feinen Nervengeflechten am Halsansatz gesehen habe, hat es mich schier vom Hocker gehauen“, beschreibt der Kaufbeurer Chefradiologe Dr. Wolfgang Beinborn den Neuzugang im Gerätefuhrpark. „Eine derart brillante Bildgebung bedeutet, dass wir eine hochauflösende und detaillierte Diagnostik fahren können.“ Mit der Investition in das Großgerät trägt die Klinik dem steigenden Bedarf Rechnung: „Die Untersuchungen dauern viel kürzer – wir sprechen hier in den meisten Fällen von Untersuchungsteilschritten von jeweils wenigen Minuten. Dadurch erhöhen wir unsere Kapazität deutlich und die Patienten kommen schneller an die Reihe.“

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Spende für Säuglingsbettechen des Fördervereins

V. l.: vom Förderverein: Richard Ficker, Ingrid Kokot, Johanna Schilling, Gerhard Bucher und Traudl Niebling sowie vom Klinikum Kaufbeuren Dr. Dieterle, Andrea Lehmann und Joana Köber
V. l.: vom Förderverein: Richard Ficker, Ingrid Kokot, Johanna Schilling, Gerhard Bucher und Traudl Niebling sowie vom Klinikum Kaufbeuren Dr. Dieterle, Andrea Lehmann und Joana Köber

Der Förderverein Freundeskreis Klinikum Kaufbeuren-Ostallgäu e.V. spendete der Neugeborenenstation im Juli 2020 fünf hochwertige, luxuriöse Säuglingsbettchen. Durch diese großzügige Spende des Fördervereins besteht nun die Möglichkeit, die Neugeborenen in ein für Mutter und Kind komfortables Bettchen zu legen. Diese Bettchen können direkt am Bett der Mutter platziert werden und ermöglichen somit der Mutter auch in liegender Position den kontinuierlichen Kontakt zu ihrem Kind.
 
„Ein Gewinn für alle Beteiligten", freute sich Frau Dr. Dieterle, Chefärztin der Gynäkologie und Geburtshilfe zusammen mit der Pflegedienstleitung Frau Andrea Lehmann und den beiden Stationsleitungen Frau Ingrid Kokot und Frau Joana Köber.

Leitungswechsel der katholischen Klinikseelsorge der Klinik Kaufbeuren

Leitungswechsel der katholischen Klinikseelsorge (hier vor der Klinikkapelle): Andreas Lang (r.) verabschiedete sich in den Ruhestand; Matthias Mader wurde als Nachfolger begrüßt.
Leitungswechsel der katholischen Klinikseelsorge (hier vor der Klinikkapelle): Andreas Lang (r.) verabschiedete sich in den Ruhestand; Matthias Mader wurde als Nachfolger begrüßt.

Mit einem festlichen Gottesdienst in der Klinikkapelle wurde am 17. September 2020 der Leitungswechsel in der katholischen Klinikseelsorge begangen. Pastoralreferent Andreas Lang war seit 2004 als Seelsorger und Teamleiter im Klinikum Kaufbeuren tätig und wurde in den Ruhestand verabschiedet. Ihm galt der Dank des Vorstands sowie der Mitarbeitenden für sein hohes fachliches und persönliches Engagement. Für Patient*innen, Angehörige und Mitarbeitende war er ein stets offener Ansprechpartner und Begleiter. Über Jahre hinweg hat er den Bau der neuen Klinikkapelle wesentlich mitgeprägt und die gelungene Innengestaltung initiiert.
  
Als sein Nachfolger wurde Dipl.-Theologe Matthias Mader begrüßt, der zuvor bereits in Dresden langjährige Erfahrungen in der Klinikseelsorge sammeln konnte. Der 57-Jährige stammt aus Norddeutschland, studierte Theologie und Sozialarbeit und wechselte nun aus familiären Gründen in das Bistum Augsburg.

Herzensangelegenheit: Spende für Brustkrebs-Patientinnen

V. l.: Joana Köber (stellv. Stationsleiterin), Andrea Lehmann (Pflegedienstleiterin), Dr. Daniela Dieterle (Chefärztin und Leiterin des Brustkrebszentrums Kaufbeuren), Elisabeth Birk und Margit Hornig von den „Kränzle-Weibern von Westendorf“
V. l.: Joana Köber (stellv. Stationsleiterin), Andrea Lehmann (Pflegedienstleiterin), Dr. Daniela Dieterle (Chefärztin und Leiterin des Brustkrebszentrums Kaufbeuren), Elisabeth Birk und Margit Hornig von den „Kränzle-Weibern von Westendorf“

Die „Kränzle-Weiber von Westendorf“ treffen sich seit 25 Jahren und proben Theaterstücke und Sketche welche sie zur Faschingszeit aufführen. In Zeiten von Corona nähten die 16 Frauen, die zwischen 20 und 65 Jahre alt sind, stattdessen über 40 Herzkissen für die Brustkrebs-Patientinnen des Klinikums Kaufbeuren.
  
Bei den Gruppentreffen sind so 40 schöne, bunte, waschbare Herzkissen, speziell für Brustkrebs-Patientinnen entstanden. „Wir haben Sie von Herzen gemacht und wir geben sie von Herzen weiter“ sagten Margit Hornig und Elisabeth Birk. Die beiden kamen am 29. September 2020, dem alljährlichen Weltherztag stellvertretend für alle „Kränzle-Weiber von Westendorf“ mit ihrer Spende ins Klinikum Kaufbeuren.
 
Die Leiterin des Brustkrebszentrums Kaufbeuren, Dr. Daniela Dieterle, freute sich über die großzügige Spende. Die Kissen in Form eines Herzens passen perfekt unter den Arm und unterstützen nach einer Operation die Wundheilung, indem sie den Druck auf die OP-Narben verringern.

Start in einen Beruf mit Herz und Verstand

35 Pflegefachfrauen und -männer schlossen in diesem Jahr ihre Ausbildung an der Berufsfachschule für Krankenpflege der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren in Kaufbeuren ab.
35 Pflegefachfrauen und -männer schlossen in diesem Jahr ihre Ausbildung an der Berufsfachschule für Krankenpflege der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren in Kaufbeuren ab.

Die Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren verabschiedeten im Oktober 2020 an ihrer Berufsfachschule für Krankenpflege in Kaufbeuren 35 Pflegefachfrauen und –männer in das Berufsleben. Trotz Masken gab es nur strahlende Gesichter bei der Feier, die Mitte Oktober an der Berufsfachschule für Krankenpflege in Kaufbeuren stattfand.
 
„Es war wirklich ein besonderes Abschlussjahr und auch ein besonderer Abschlussjahrgang“, berichtete die Schulleiterin Stefanie Kohler. „Denn trotz vieler Schwierigkeiten, die unerwartet in der Endphase der Ausbildung unserer Schützlinge der Klassen 17/20 A+B auftraten, können wir mit Stolz verkünden, dass wir einen sehr erfolgreichen Examensjahrgang in die vielfältige Berufswelt der Pflege entlassen dürfen. Die Schule und die Kliniken gratulieren von ganzem Herzen!“
 
Besondere Freude herrschte auch über die künftige Unterstützung an den drei Klinikstandorten Kaufbeuren, Füssen und Buchloe, denn über 30 der 35 Absolvent*innen werden dort künftig arbeiten.
  
Für die Interessent*innen in der Region Ostallgäu bietet die Berufsfachschule eine ortsnahe Möglichkeit für die Ausbildung in der Krankenpflege, was insbesondere im Rahmen des zunehmend spürbaren Fachkräftemangels auch in diesem Bereich eine wichtige Ergänzung der Ausbildungsmöglichkeiten vor Ort darstellt.

PJ-Ranking: Klinik Kaufbeuren auf Platz zwei im internationalen Vergleich

Das Klinikum Kaufbeuren ist bei Medizin-Studenten beliebt
Das Klinikum Kaufbeuren ist bei Medizin-Studenten beliebt

Auf dem unabhängigen Portal www.pj-ranking.de haben Medizinstudenten seit 2007 knapp 30.000 Stationen an Kliniken weltweit bewertet. Das Klinikum Kaufbeuren liegt bei dieser Bewertung auf Platz zwei von 276 Kliniken.
  
„Die bloße Theorie ist nichts ohne die Praxis. Das gilt auch für Mediziner“, erklärt PD Dr. Markus Rauchenzauner, Chefarzt und Studenten-Beauftragter der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren. „Ein Praktisches Jahr (PJ) ist für angehende Ärzte Pflichtprogramm und gewährt den Studenten einen ersten, längeren Einblick in den klinischen Alltag.“ Es wird im letzten Jahr des Medizinstudiums vor dem Berufseinstieg im Krankenhaus abgeleistet.

Kontakt

Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren
Klinikum Kaufbeuren
Dr.-Gutermann-Straße 2
87600 Kaufbeuren

 

Tel. 08341 42-0

Fax 08341 42-3037

 

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