Jahresbericht 2020

Staatliches Schulamt / Kreiseigene Schulen

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Neue Außenanlagen der Mittelschule Marktoberdorf

Der neue Basketballplatz ist Teil der neuen Außenanlagen der Mittelschule Marktoberdorf. Bild: Stefan Schweidler, Mittelschule Marktoberdorf
Der neue Basketballplatz ist Teil der neuen Außenanlagen der Mittelschule Marktoberdorf. Bild: Stefan Schweidler, Mittelschule Marktoberdorf

Im vergangenen Jahr ist an der Mittelschule Marktoberdorf neben einem Basketballplatz, Hochbeeten, Beerensträuchern auch ein beschilderter Lehrgarten und noch vieles mehr entstanden – sozusagen ein erlebbares Naturklassenzimmer. Die Arbeiten an den Anlagen konnten innerhalb kürzester Zeit abgeschlossen werden. Unter der Leitung der städtischen Bauverwaltung waren an der Realisierung die Firma Grünbau und das Architekturbüro geiger & waltner Landschaftsarchitekten beteiligt.
 
Die Idee zu diesem Gelände wurde bereits vor mehreren Jahren geboren durch die Initiative der ehemaligen Rektorin Karin Weikmann und der Verantwortlichen des Schulverbandes der Mittelschule Marktoberdorf. Aufgrund des weiteren Ausbaus des Ganztagezuges war der Raum für die Mittags- und  Nachmittagsbetreuung zunehmend knapp geworden. Die neuen Außenanlagen bedienen die Erfordernisse der Ganztagesklassen an Bewegungsangebote.

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Digitalisierung der kreiseigenen Schulen I: Mammutaufgabe für die IuK des Landratsamtes

Die pandemiebedingte Sondersituation forderte an den kreiseigenen Schulen im Landkreis Ostallgäu neue Maßnahmen und stellte das Landratsamt vor neue Herausforderungen im Bereich der Schul-IuK (Informations- und Kommunaktionstechnologie). Der Lockdown der Schulen im Frühjahr 2020 machte neue Kommunikationslösungen erforderlich, um das Lernen zu Hause und einen geregelten Distanzunterricht zu ermöglichen. Hierfür wurden bereits vorhandene Systeme, wie die Microsoft-365-Plattform mit Teams, ausgebaut und neue Systeme, wie Jitsi Meet und BigBlueButton, eingerichtet und bereitgestellt. Die IuK-Systeme an den Schulen wurden bei Bedarf um Webcams und Headsets ergänzt, um die vorhandenen Möglichkeiten zur Teilnahme an Videokonferenzen an der Schule zu erhöhen und zu optimieren.
  
Die Beratung der kreiseigenen Schulen bei IuK-Fragen und Lösungsmöglichkeiten spielte eine entscheidende Rolle, um die Sondersituation in dieser Zeit gemeinsam mit den Schulbetrieben meistern zu können.
  
Über das „Sonderbudget Leihgeräte“ des Freistaates Bayern wurden von der IuK 243 Laptops beschafft und in Absprache mit den Schulen für den Einsatz im Distanzunterricht vorbereitet. Es wurde besonders darauf geachtet, dass die Laptops zu einem späteren Zeitpunkt auch nahtlos in die IuK-Umgebung der Schulen integriert werden können. Mehr Infos dazu finden Sie unten unter „Digitalisierung der kreiseigenen Schulen: Teilnahme an den Förderprogrammen“.
 
Es wurden auch zusätzliche Räume an den Schulen mit IuK und Medientechnik ausgestattet, in denen bisher kein Unterricht vorgesehen war, um die Raumsituation zum Beispiel bei geteilten Klassen zu entzerren.

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Digitalisierung der kreiseigenen Schulen II: Teilnahme an den Förderprogrammen

Im Rahmen der Teilnahme am Förderprogramm zur Herstellung von Glasfaseranschlüssen an den kreiseigenen Schulen wurden im Jahr 2020 weitere Ausschreibungen für die Schulstandorte in Buchloe und Marktoberdorf (2019 Füssen und Obergünzburg), zusammen mit der jeweiligen Kommune vor Ort, vorgenommen. Internet mit gigabitfähigen durchgängigen Glasfaserleitungen bis ins Gebäude erhalten damit folgende Schulen: Gymnasium Buchloe, Realschule Buchloe, Don-Bosco-Schule – Sonderpädagogisches Förderzentrum Marktoberdorf, Berufsschule Ostallgäu und die Realschule Marktoberdorf.
 

Sonderbudget für Leihgeräte 

 
Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben die Voraussetzungen für schulisches Lernen verändert. Durch die Krise haben digitale Arbeits- und Kommunikationswege einen erheblichen Bedeutungsschub erfahren. In einer Zeit, in der wir uns auch mittelfristig auf eine Kombination aus Präsenzunterricht und Phasen des häuslichen Lernens einstellen müssen, muss auch an diejenigen Schüler*innen gedacht werden, denen aufgrund unzureichender technischer Ausstattung, der verlässliche Zugang zum Lernen mit digitalen Medien und Werkzeugen nicht möglich ist. Deshalb wurde kurzfristig (unter dem Dach des DigitalPakts Schule 2019 - 2024) ein zusätzlicher Förderstrang für den Verleih mobiler Endgeräte zwischen Bund und Land ausverhandelt, der besonders sozial benachteiligten Schüler*innen ohne Zugang zu einem geeigneten Gerät zu Gute kommen soll.

Basisanalyse Risiken und Versicherungen für kreiseigene Schulen

Nach einer Überprüfung der landkreiseigenen Versicherungen im Jahr 2008 wurde am 20. August 2019 die Firma RiverConsulting mit einer Basisanalyse der gesamten Versicherungsleistungen des Landkreises beauftragt. Die Analyse war erforderlich, um einen Gesamtüberblick über sämtliche Versicherungsleistungen zu erhalten. Anschließend sollten diese auf ein möglichst effektives und effizientes/wirtschaftliches Niveau optimiert werden.
 
Bei der Präsentation der Ergebnisse im Kreisausschuss am 7. Februar 2020 hat dieser die Verwaltung beauftragt, die Empfehlungen aus der Basisanalyse im Hinblick auf die bestehenden Versicherungsverträge zu bewerten. Hierbei wurde festgestellt, dass vor allem im Bereich der Sachversicherungen Handlungsbedarf besteht.
 
Ebenso wurde zum 1. April 2020 eine bis dahin nicht bestehende Elementarschadenversicherung für die Liegenschaften des Landkreises Ostallgäu für die Gefahren Überschwemmung (Ausuferung Gewässer und Starkregen), Erdsenkung/Erdrutsch sowie Schneedruck/Lawinen abgeschlossen.

 

2021 wird die Ausschreibung der Gebäude- und Inhaltsversicherungen für die kreiseigenen Liegenschaften erfolgen.

Kontakt

Landratsamt Ostallgäu
Fachbereich Z 2

Tel. 08342 911-475
Fax 08342 911-558
 
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