Jahresbericht 2018

Soziale Verwaltung

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Schulbedarfspauschale steigt von 100 auf 150 Euro

Von der Schulbedarfspauschale können zum Beispiel Schreibwaren und Zeichenmaterial gekauft werden.
Von der Schulbedarfspauschale können zum Beispiel Schreibwaren und Zeichenmaterial gekauft werden.

Zum 1. August 2019 ergaben sich einige Neuerungen im Bereich Bildung und Teilhabe. Unter anderem erhöht sich die Schulbedarfspauschale von bisher 100 auf 150 Euro. Außerdem können Freizeitaktivitäten für Kinder künftig mit monatlich 15 statt bisher 10 Euro unterstützt werden. Damit soll es den Kindern ermöglicht werden, verstärkter bei gemeinschaftlichen Aktivitäten dabei sein zu können und den Kontakt mit Gleichaltrigen intensiver zu pflegen.
 

Mittagessen wird kostenfrei 

 
Außerdem können künftig alle anspruchsberechtigten Kinder kostenfrei am gemeinschaftlichen Mittagessen teilnehmen. Bisher musste beim Mittagessen ein entsprechender Eigenanteil selbst finanziert werden.
 
Von den verbesserten Unterstützungsmöglichkeiten profitieren Familien, die entweder Arbeitslosengeld II, Wohngeld, Kinderzuschlag oder Asylbewerberleistungen erhalten.

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BAföG-Förderbeiträge steigen auf 832 Euro

Zum 1. August 2019 traten auch beim Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) einige Änderungen in Kraft: Zum Beispiel steigen die maximalen Förderungsbeträge beim Schüler-BAföG von bisher 708 Euro über 825 Euro in 2019 auf 832 Euro im Jahr 2020. Mit der Novelle werden auch die Einkommensfreibeträge angehoben: im ersten Schritt um sieben Prozent (2019), im zweiten Schritt um drei Prozent (2020) und 2021 nochmals um sechs Prozent. Dadurch sollen mehr Schüler*innen und Studierende förderungsberechtigt werden. 

 
Das ändert sich beim Wohnzuschlag 

 
Der Wohnzuschlag für nicht bei den Eltern wohnende BAföG-Geförderte wurde 2019 um 30 Prozent von derzeit 250 Euro auf 325 Euro angehoben. Außerdem wird der Freibetrag für das anzurechnende Vermögen von Schüler*innen und Studierenden 2020 von derzeit 7.500 Euro auf künftig 8.200 Euro angehoben.
 

Entwicklung im Ostallgäu 

 
Im Jahr 2018 gab es im Ostallgäu 241 Anträge auf eine Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz oder nach dem Bayerischen Ausbildungsförderungsgesetz (BayAföG). Die Ausgaben des Landratsamtes für die Ausbildungsförderung werden vom Bund beziehungsweise vom Land in voller Höhe getragen. Anträge und Ausgaben BAföG und BayAföG: 

  

2016 2017 2018

Anträge 

235

256 

241

Ausgaben in Euro

1.136.846

1.285.773

1.702.761

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Höher Beratungsbedarf durch Mütterrente II

Rente: ein vielfältiges Thema
Rente: ein vielfältiges Thema

Nachdem seit 1. Januar 2019 mit der „Mütterrente II“ die Erziehung von vor 1992 geborenen Kindern noch einmal mit einem halben Rentenpunkt im Rentenkonto honoriert wird, bestand Anfang des Jahres zusätzlicher Informationsbedarf. Hauptanliegen waren die Prüfung des Versicherungskontos und die Klärung, ab wann welche Altersrente abschlagsfrei oder auch mit Abschlägen möglich ist.
 
Die Aufnahme und Übermittlung sämtlicher Renten der Deutschen Rentenversicherung erfolgt im Staatlichen Versicherungsamt auf elektronischem Weg. Dadurch ist die  Antragstellung unkompliziert. Das Staatliche Versicherungsamt bietet Beratung und Hilfestellung zum Thema Rente an. Das wurde 2019 von den Bürger*innen des Landkreises zunehmend in Anspruch genommen.

Kontakt

Landratsamt Ostallgäu

Soziale Verwaltung

Schwabenstraße 11

87616 Marktoberdorf
Tel. 08342 911-318
Fax 08342 911-563

 
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