Jahresbericht 2020

Tiefbau

Erneuerung der Ortsdurchfahrt Pfronten fertiggestellt

Die neue Ortsdurchfahrt in Pfronten
Die neue Ortsdurchfahrt in Pfronten

Am 11. Mai 2020 wurde die Ortsdurchfahrt Pfronten wurde nach der Sanierung wieder für den Verkehr freigegeben. Im Zuge der abschnittsweisen Bauarbeiten erneuerte der Landkreis Ostallgäu die bestehende Kreisstraße sowie zwei Brückenbauwerke wegen erheblicher Schäden. Zudem wurde der Straßenzug in der Höhe dem Hochwasserschutzkonzept der Gemeinde in diesem Bereich angepasst und der letzte Bauabschnitt von der Staatsstraße 2520 bis zur Staatsstraße 2521 auf einer Länge von etwa 1,7 Kilometer ausgebaut beziehungsweise erneuert. 

 
Mehr Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer
 

 
Die Gemeinde Pfronten verbesserte im Zuge der Bauarbeiten den Hochwasserschutz entlang der Faulen Ache und erneuerte die Gehwege in der Meillinger Straße sowie im Achweg. Ebenso wurde ein Brückenbauwerk im Achweg neu erbaut und dessen Kreuzung mit der Meillinger Straße umgestaltet sowie mit einer Querungshilfe versehen. Entlang der Meilinger Straße entstanden zudem vier weitere barrierefreie Querungshilfen. Diese Maßnahmen dienen dem Schutz vor Hochwassern und sorgen für mehr Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer. Im weiteren Verlauf wurde die Wasserleitung in der Meilinger Straße ausgetauscht, die Elektrizitätswerke Reutte bauten ihr Kabelnetz aus.
  
Die trotz der umfangreichen Maßnahmen sehr kurze Bauzeit war nur durch eine sehr gute Zusammenarbeit zwischen Landkreis, Gemeinde, den Fachplanern, der ausführenden Baufirma und allen beteiligten Spartenträgern unter der Federführung der Arbeitsgruppe Tiefbau des Landkreises möglich. „Landkreis Ostallgäu und Gemeinde Pfronten möchten sich nochmals bei allen Anliegern für die entgegengebrachte Geduld aufgrund der notwendigen Einschränkungen während einer solch umfassenden Maßnahme bedanken“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

OAL 6: Ausbau der Kreuzung mit OAL 13 in Pforzen

Kreuzung OAL6/OAL 13
Kreuzung OAL6/OAL 13
Barrierefreie Querungsstelle
Barrierefreie Querungsstelle

Der Kreuzungsbereich der Kreisstraße OAL 6/13 mit der Gemeindestraße (Kaufbeurer Straße) war seit Jahren überlastet und entsprach nicht mehr den heutigen Anforderungen an einen verkehrssicheren Knotenpunkt, da es sich um eine schlecht einsehbare vierarmige Kreuzung handelte. Es kam immer wieder zu Unfällen und die aus den Nebenstraßen einfahrenden Verkehrsteilnehmer hatten lange Wartezeiten.
 
Der Landkreis, die Gemeinde und die Unfallkommission sahen daher die Signalisierung des Knotenpunktes als notwendig an. Durch den Ausbau des Kreuzungspunktes wurde die Verkehrssicherheit und Leistungsfähigkeit des Knotenpunktes für alle Verkehrsteilnehmer verbessert.
  
Vorhabensträger für die Signalisierung und den barrierefreien Umbau der Kreuzung war der Landkreis Ostallgäu. Träger der Baulast für die Kreisstraße war der Landkreis Ostallgäu und für die Ortsstraße die Gemeinde Pforzen. Die Projektkosten beliefen sich auf rund 340.000 Euro. Baufertigstellung für den Straßenbau war am 23. Juli 2020. Die offizielle Verkehrsfreigabe erfolgte am 23.Juli 2020.

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OAL 7: Ausbau Engratsried bis Kreisverkehr Oberthingau (Bauabschnitt 4)

Luftbild der Baumaßnahme
Luftbild der Baumaßnahme

Durch den Ausbau der Kreisstraße auf eine Fahrbahnbreite von sieben Meter wurden unter anderem zahlreiche Mängel an der Fahrbahndecke beseitigt. Die Gesamtplanung beinhaltet den 6,8 Kilometer langen Ausbau der Kreisstraße OAL 3 mit 1,7 Kilometer Radweg südlich von Oberthingau bis zur Bundesstraße B 472 bei Marktoberdorf.
 
Die unstetige Linienführung, die geringe Fahrbahnbreite und die hohe Anzahl von Fahrbahnschäden haben ein hohes Sicherheitsdefizit dargestellt. Die Projektkosten belaufen sich beim Bauabschnitt 4 bei einer Ausbaulänge von 2500 Meter Kreisstraße auf 3,2 Millionen Euro. Baubeginn war am 7. September 2020. Die Fertigstellung ist für Sommer 2021 geplant.

Kontakt

Landratsamt Ostallgäu

Tiefbau

Tel. 08342 911-504

Fax 08342 911-548

 

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