Jahresbericht 2018

Tiefbau

Ausbau der Ortsdurchfahrt Weicht begonnen

Die Ortsdurchfahrt Weicht bekommt im Zuge der Sanierung auch einen neuen Gehweg.
Die Ortsdurchfahrt Weicht bekommt im Zuge der Sanierung auch einen neuen Gehweg.

In der Ortsdurchfahrt von Weicht verlaufen die Kreisstraßen OAL 16 und OAL 17. Da beide Straßen nicht mehr den aktuellen Ausbaustandards entsprachen, hat der Landkreis 2018 begonnen, sie zu sanieren. Neben dem verkehrsgerechten Ausbau der OAL 16 und OAL 17 wird ein neuer Gehweg gebaut. Der Gehweg wird im Bereich der Kirche zweiseitig, ansonsten einseitig angelegt.
  
Die bestehende Bushaltestelle an der OAL 17 sowie neu geschaffene Querungsbereiche werden beidseitig barrierefrei ausgebaut. An den Ortseingängen von Weinhausen und Beckstetten werden zudem Mittelinseln mit dem Ziel der Regulierung der Fahrgeschwindigkeit installiert. Die Gemeinde erneuert in diesem Zuge Teile des Regenwasserkanales. Die Versorgungsträger erweitern zeitgleich ihr Versorgungsnetz auf den aktuellen Ausbaustand.
 
Insgesamt belaufen sich die Projektgesamtkosten auf rund 2.340.000 Euro. Davon kommt auf den Landkreis ein Anteil von rund 1.420.000 Euro. Das Projekt wird durch den Freistaat Bayern mit rund 820.000 Euro gefördert. Baubeginn war der 16. April 2018 – die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2019 geplant.

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Optimierung Winterdienst durch Glättemeldeanlagen

Glättemeldeanlage
Glättemeldeanlage

Der Landkreis Ostallgäu installierte im Herbst 2018 erstmals drei Glättemeldeanlagen im Bereich von im Winter kritischen Streckenabschnitten. Diese Standorte sind an der Kreisstraße OAL 11 bei Burg, der Kreisstraße OAL 8 bei Halblech und der Kreisstraße OAL 23 bei Rückholz. Die Standorte sind bereits in Ausrichtung der neuen Bauhofstruktur ausgewählt worden.
 
Die Ausschreibung und Bauleitung erfolgte zentral über die Autobahndirektion Nordbayern, Zentralstelle für den Straßenbetriebsdienst, die für alle Staatlichen Bauämter im süddeutschen Raum Glättemeldeanlagen beschafft. Den notwendigen Grunderwerb und die Herstellung der Stromversorgung stellte der Landkreis sicher.
  
Eine Glättemeldeanlage ist eine Einrichtung zur Erfassung und Prognose von Glatteis oder Glatteisgefahr auf Straßen. Solche Anlagen sind bereits auf vielen hochrangigen Straßen wie Autobahnen und Bundesstraßen aber auch zunehmend an Straßen im nachgeordneten Straßennetz wie Staatsstraßen und Kreisstraßen installiert.
  
Eine Glättemeldeanlage besteht in der Regel aus einer Zentraleinheit und mehreren Messeinheiten, die die Daten in regelmäßigen Abständen (typischerweise alle zehn Minuten) an die Zentraleinheit senden. Somit ist sie ein wichtiges Hilfsmittel zur Koordination und Steuerung des Winterdienstes. Die erfassten Daten können mittels Tablet und Smartphone jederzeit durch die Bauhofmitarbeiter abgerufen werden.
  
Die Herstellungskosten belaufen sich auf rund 90.000 Euro.

Sicherung der Hangrutschung an der OAL 12 östlich von Irsee

Durch das Abrutschen Richtung Bankett bekam die Straße Risse.
Durch das Abrutschen Richtung Bankett bekam die Straße Risse.
Mithilfe von rund 100 Bohrpfählen wurde die Straße stabilisiert.
Mithilfe von rund 100 Bohrpfählen wurde die Straße stabilisiert.

Auf der Kreisstraße OAL 12 im Bereich östlich von Irsee in Richtung Einmündung auf die Bundesstraße B 16 lagen aufgrund von sehr feuchtigkeitsempfindlichen Böden Straßenschäden in Form von Setzungen und Rissen vor. Zur Stabilisierung des Hanges wurde 2018 begonnen, entlang des Fahrbahnrandes eine aufgelöste Bohrpfahlwand mit Kopfbalken und rund 100 Bohrpfählen mit einer Tiefe von neun Metern herzustellen. Die bestehenden straßenbegleitenden Entwässerungsleitungen, die teilweise marode oder verstopft waren, wurden erneuert und von der Höhenlage optimiert.
 
Durch die Maßnahme wurde zusätzlich zur Verbesserung der Verkehrssicherheit die Haltbarkeit der Straße verlängert. Das führt zu erheblichen Einsparungen bei den Unterhaltungskosten.
 
Die Projektkosten beliefen sich bei der Baulänge von 400 Metern auf rund 930.000 Euro. Das Projekt wurde durch den Freistaat Bayern mit rund 535.000 Euro gefördert. Baubeginn war der 24. September 2018 – Fertigstellung war Ende November 2018.

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Neuer Geh- und Radweg zwischen Eisenberg und Pfronten

Der neue Radweg zwischen Eisenberg und Pfronten
Der neue Radweg zwischen Eisenberg und Pfronten

Der Landkreis Ostallgäu baut gemeinsam mit den Gemeinden Pfronten und Eisenberg einen neuen Geh- und Radweg entlang der Kreisstraße OAL 2. Die Federführung liegt beim Landkreis Ostallgäu. Durch die Anlage eines gemeinsamen Geh- und Radweg wird die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer deutlich verbessert – durch die Trennung der Verkehrsarten und durch den Einbau von Querungshilfen.
 
Der gemeinsame Geh- und Radweg erhält eine Breite von 2,5 Meter und wird in einem Teilbereich mit einem Grünstreifen von drei Meter von der Fahrbahn getrennt. In einem anderen Teilbereich rückt er an die Fahrbahn heran und wird durch einen zehn Zentimeter hohen Bordstein und einem Sicherheitsstreifen von 50 Zentimeter von der Fahrbahn getrennt.
 
Die Maßnahme hat ein Gesamtvolumen von 2,8 Millionen Euro. Der Anteil des Landkreises beträgt knapp 600.000 Euro.

Kontakt

Landratsamt Ostallgäu

Tiefbau

Tel. 08342 911-504

Fax 08342 911-548

 

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