Jahresbericht 2018

Wasserrecht

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Sanierung des Forggensee-Staudamms durch Uniper

Aufgrund der Staudammsanierung musste der Pegel des Forggensees abgesenkt werden.
Aufgrund der Staudammsanierung musste der Pegel des Forggensees abgesenkt werden.
Besuch von Umweltminister Huber (Mitte) auf Einladung von Landrätin Maria Rita Zinnecker, Quelle: Rudolf Haitel
Besuch von Umweltminister Huber (Mitte) auf Einladung von Landrätin Maria Rita Zinnecker, Quelle: Rudolf Haitel

Nach einer Betriebsdauer von 64 Jahren und aufgrund der üblichen Alterungserscheinungen hat im April 2018 die Betreiberfirma Uniper mit der Sanierung des Forggensee-Staudamms begonnen. Während der Baumaßnahmen musste der Pegelstand des Sees gesenkt werden und die Straße über den Staudamm wurde für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Radfahrer wurden über eine Behelfsbrücke umgeleitet. Im Sommer gab es keinen regulären Schiffsverkehr und auch die Freizeitnutzung war eingeschränkt.
 
Durchgeführt wird die Sanierung nach einem mehrstufigen Konzept. Nach Betoninjektionen in den undichten Bereichen folgte das Einziehen einer Dichtwand. Dabei wurde seit Oktober 2018 von der Dammkrone aus eine Erdbetonschlitzwand über die gesamte Breite des Dammkörpers eingebracht. Die Herstellung der Schlitzwand erfolgt mit zwei speziellen Großgeräten, dem Schlitzwandgreifer und der Schlitzwandfräse. Die Arbeiten werden sich laut Zeitplan bis ins Frühjahr 2019 hinziehen.
 
In die Erneuerung der Dammdichtung investiert Uniper rund 20 Millionen Euro.

    

Besuch von Umweltminister Marcel Huber

    
Auf Einladung von Landrätin Maria Rita Zinnecker besuchte Bayerns Umweltminister Dr. Marcel Huber am 23. Mai 2018 den Forggensee, um sich persönlich ein Bild von den Bauarbeiten, aber auch von anderen Herausforderungen wie zum Beispiel der zunehmenden Verlandung zu machen. Dabei erhielten die Anrainerkommunen die Zusage, dass das Umweltministerium helfen wird, ein Gesamtkonzept für den Forggensee zu erarbeiten.

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Ölunfall in Geisenried

Sanierungsarbeiten auf der Hoffläche, Quelle: Alexander Acker
Sanierungsarbeiten auf der Hoffläche, Quelle: Alexander Acker

Im Juli 2018 hat sich in Geisenried ein Ölunfall ereignet. Beim Umpumpvorgang eines Tanklasters war eine erhebliche Menge Heizöl ausgetreten. Das Heizöl drang auf der Hoffläche in den Asphalt ein und lief in einen nahe gelegenen Bach. Nach Alarmierung von Feuerwehr, Polizei und Landratsamt konnte dank guter Kooperation und durch die getroffenen Sofortmaßnahmen wie Absaugen des Heizöles und Einbau von Ölsperren eine Ausbreitung des Schadens im Gewässer eingedämmt und beseitigt werden.
 
Nach Abstimmung mit einem Gutachter musste der Asphalt entfernt, die unterirdische Tankanlage und das Erdreich ausgebaut und fachgerecht entsorgt werden. Nach erfolgreicher Sanierung der Hoffläche wurde diese wieder verfüllt und neu asphaltiert. Die Sanierungsmaßnahme wurde erfolgreich abgeschlossen. Gefahren für die Umwelt und das Trinkwasser wurden beseitigt.

Staudamm: Bilder

Staudamm: Video


Kontakt

Landratsamt Ostallgäu
Wasserrecht

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Fax 08342 911-556
 
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