Jahresbericht 2018

Wirtschaftsförderung

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Botschafter-Treffen: exklusive Einblicke in die vollelektrische Schwerlastlogistik

Die Wirtschaftsbotschafter*innen mit E-Lkw „Elias“. Quelle: Landratsamt Ostallgäu
Die Wirtschaftsbotschafter*innen mit E-Lkw „Elias“. Quelle: Landratsamt Ostallgäu

Das mittlerweile 21. Netzwerktreffen führte die Botschafter der Wirtschaftsregion Ostallgäu-Kaufeuren am 13. Mai 2019 nach Kaufbeuren in den Innovapark, den bayernweit ersten privaten Gründer- und Technologiepark. „Es ist uns gelungen, mit Ansorge Logistik aus Biessenhofen und Sensor Technik Wiedemann aus Kaufbeuren zwei führende Unternehmen aus der Region für Gastbeiträge zu gewinnen“, sagte Oberbürgermeister Bosse. Als besonderes Highlight erwartete die Gäste die Live-Präsentation des brandneuen E-Lkws Elias. Zudem konnten sich die Teilnehmer*innen auf die in höchstem Maße exklusiven Einblicke in einen überaus innovativen Mieter des Innovaparks freuen, die Intertek Deutschland GmbH.
   
Das Ostallgäu und Kaufbeuren ist eine Region der Macher
 

  
„Wir werden heute hautnah erleben, warum das Ostallgäu und Kaufbeuren eine Region der Macher ist“, lautete die begeistere Begrüßung von Landrätin Zinnecker. Wolfgang Thoma, Geschäftsführer der Firma Ansorge Logistik, erläuterte den Gästen neben zahlreichen technischen Informationen insbesondere die Beweggründe der drei Firmen, eine eigene vollelektrisch betriebene Zugmaschine zu entwickeln. Geboren aus dem Frust heraus, dass die namhaften Hersteller keine Lösungen anboten, entwickelten die drei Firmen den Elias schließlich selbst und dies mit außerordentlichen Erfolg. Einen wichtigen Beitrag zur E-Mobilität liefert auch das weltweit tätige Prüfunternehmen Intertek. Im Innova-Park Kaufbeuren betreibt Intertek sein Europazentrum zur Prüfung und Zertifizierung von Bauteilen für E-Fahrzeuge wie zum Beispiel Batterien. Die beiden Unternehmensvertreter Joachim Ihrke und Thomas Carl führten die Teilnehmer durch die weitläufigen Testlabore des Unternehmens.

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Botschafter besuchen Franz Mensch GmbH in Buchloe

Der 22. Botschaftergipfel fand bei der Franz Mensch Gmbh in Buchloe statt. Quelle: Franz Mensch GmbH
Der 22. Botschaftergipfel fand bei der Franz Mensch Gmbh in Buchloe statt. Quelle: Franz Mensch GmbH

Das 22. Netzwerktreffen führte die Botschafter der Wirtschaftsregion Ostallgäu-Kaufbeuren nach Buchloe zur Franz Mensch GmbH. „Eine Ansiedlung dieser Größenordnung ist für die Stadt Buchloe wie für den Landkreis die Bestätigung, dass wir attraktiv sind für Unternehmen und dass wir auf dem richtigen Weg sind“, sagte Bürgermeister Josef Schweinberger. Als besonderes Highlight erwartete die Gäste exklusive Einblicke in die Räumlichkeiten der Firma und das vollautomatisierte Hochregallager, das laut eigener Auskunft des Unternehmens zu den größten und modernsten in Süddeutschland zählt.
  
Buchloe – eine Stadt im Aufwind

    
Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen der Stadt Buchloe. Bürgermeister Schweinberger berichtete den Gästen über die Stadtentwicklungen der vergangenen Jahre sowie über Zukunftsaussichten. Im Fokus stand dabei die Frage, an welchen Stellschrauben gedreht werden kann, um eine erfolgreiche städtische Standortpolitik voranzutreiben. „Die Firma Franz Mensch GmbH ist als eine der größten Firmenansiedlungen der vergangenen Jahre ein beeindruckendes Beispiel der erfolgreichen Standortentwicklung der Stadt Buchloe“, würdigte Schweinberger.
 
Die beiden Geschäftsführer Axel und Achim Theiler berichteten den Botschaftern über die Tätigkeitsfelder der Firma und über den Ansiedlungsprozess. „Ich bin noch heute außerordentlich begeistert, wie wir hier im wahrsten Sinne des Wortes willkommen geheißen wurden“, lobte Achim Theiler die Stadt Buchloe und das Landratsamt Ostallgäu und ergänzte humorvoll: „Allein der Genehmigungszeitraum war beeindruckend schnell, wir hatten noch nicht einmal eine Baufirma gefunden.“ Franz Mensch zählt europaweit zu den größten Herstellern von Produkten für Reinigung, Hygiene und Verpackung. Dazu zählen unter anderem Einweghandschuhe, Schürzen, Reinigungstücher und kompostierbare Bio-Verpackungen. Rund 120 Mitarbeiter arbeiten am Standort in Buchloe.

 

Mehr Informationen zum Botschafter-Netzwerk finden Sie unter www.botschafter-ostallgaeu.de.

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Neues Standortjournal mach! 3 erschienen: „hidden champions“ zeigen sich

Titelseite mach! 3. Quelle Landratsamt Ostallgäu
Titelseite mach! 3. Quelle Landratsamt Ostallgäu

Ganz in orange präsentiert sich das neue Standortsjournal „mach!“ des Landkreises Ostallgäu. Das große Titelthema der dritten Ausgabe des Wirtschaftsjournals sind die „hidden champions“, grob übersetzt die „versteckten Meister“. „Es gibt im Ostallgäu viele Unternehmen, die unterschätzt werden, aber in ihrem Segment Markt- oder Technologieführer sind. Es macht uns stolz, diese Unternehmen im Landkreis zu haben“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker.
 
Im Fokus des Journals stehen die drei Unternehmen Mayr Antriebstechnik aus Mauerstetten, Klinkau aus Leuterschach sowie Endress + Hauser aus Nesselwang – allesamt „hidden champions“. In ausführlichen Porträts werden die Firmen, ihre Produkte und ihre Philosophie vorgestellt. „Es ist schon beeindruckend, wie diese Unternehmen es an die Weltspitze geschafft haben – mit unglaublicher Innovationskraft, Mut und einer klaren Vision“, sagt Zinnecker.
 
Olympiasieger Michael Greis erzählt, was er gerade so macht

     
Das 50 Seiten starke Journal bietet außerdem Einblicke in die Arbeit von Dr. Hermann Starnecker als Ostallgäu-Botschafter, ein Interview mit „Innovationsführer“ König Ludwig II. und die Rubrik „Was macht eigentlich …?“ mit Ex-Biathlet und Olympiasieger Michael Greis. Zudem werden die Bildungs- und die Handwerksregion Ostallgäu nah beleuchtet. Wie jeder Ausgabe liegt auch diesmal ein ausführliches Statistikheft mit vielen interessanten Daten und Fakten zum Ostallgäu bei.
 
Mit dem Standortjournal „mach!3“ sollen die Botschafter des Landkreises und die Vertreter aus Ostallgäuer Wirtschaft, Gesellschaft und Politik in aller Welt für die Vorzüge des Wirtschaftsstandorts Ostallgäu werben. Das Heft kommt nicht auf den Markt, lesen können es trotzdem alle: Auf der Internetseite http://www.wirtschaft-ostallgaeu.de/6232.html können alle bisherigen Ausgaben des mach! inklusive der Statistikhefte heruntergeladen werden.

  

Ostallgäu in Zahlen 2019: fünfte Auflage des »mach!«-Statistikhefts

    
Das Ostallgäu ist eine Wirtschaftsregion mit einer sich weiterhin stark entwickelnden Industrie-, Handwerks- und Tourismusstruktur. Diese Stärke und Vielfalt lassen sich am schnellsten anhand der wichtigsten Kennzahlen erfassen, die in der nunmehr fünften Auflage des »mach!«-Statistikhefts übersichtlich, aber auch unterhaltsam illustriert, zusammengefasst wurden.

 

Die Online-Ausgabe finden Sie unter http://www.wirtschaft-ostallgaeu.de/6232.html. Print-Exemplare können Sie kostenfrei bestellen über stefanie.giersig(at)lra-oal.bayern.de.

Wohnbedarfsanalyse 2030 Allgäu: hoher Nachholbedarf für das Ostallgäu

Die Allgäu GmbH veröffentlichte Anfang 2019 die Ergebnisse der sogenannten Wohnbedarfsanalyse und Wohnbedarfsprognose 2030 Allgäu. Auslöser der Studie waren vorangegange Befragungen von Allgäuer Unternehmen. Diese deckten auf, dass der Schuh insbesondere beim Suchen und Finden der Fachkräfte liegt. Sind diese gefunden, beginnt die Suche nach geeignetem und vor allem bezahlbaren Wohnraum. Ziel war es, erstmalig eine quantitative und qualitative Bedarfsformulierung zu erhalten und damit die sehr emotionale und von vielen persönlichen Einschätzungen geprägte Diskussion auf eine solide Zahlenbasis zu stellen.
 
Zentrales Ergebnis für das Ostallgäu: Hohe Bautätigkeit nötig

    
Die Wohnbedarfsanalyse für das Ostallgäu ergibt, dass mittelfristig eine hohe Bautätigkeit notwendig sein wird, um die prognostizierten Bedarfe decken zu können. Rein rechnerisch ist demografiebedingt seit 2017 mit einer Bedarfsabsenkung zu rechnen. Da im Landkreis jedoch eine Vielzahl der Gemeinden soziodemografisch und wirtschaftlich beziehungsweise touristisch stark geprägt sind, ist davon auszugehen, dass sich eine Bedarfsdeckung noch weiter hinauszögert. Die Studie empfiehlt, dass sich jeder Ort, mehrere Orte oder der Landkreis auf den Weg machen (eine) eigene (inter-)kommunale Wohnentwicklungsstrategie(n) zu erarbeiten. Über die Ergebnisse wurde auch bei der Bürgermeisterbesprechung im November seitens der Allgäu GmbH informiert.

  

Den Endbericht der Wohnbedarfsanalyse 2030 finden Sie hier.

Gründerstammtisch Ostallgäu-Kaufbeuren: Unverpacktladen „Frohnatur“ steht vor der Eröffnung

Von Gründern lernen, Fehler vermeiden und schneller zum Ziel: Der Erfahrungsaustausch stand beim diesjährigen Gründerstammtisch im November 2019 im Vordergrund. Dabei stellten folgende innovative Unternehmer ihre Projekte vor:

 

 

  • Martin Bayrhof, Gründer von RegioStern – Dein regionaler Bauernmarkt, betreibt eine Plattform für Direktvermarkter.
  • Die erfolgreiche Designerin Franziska Marielle Schatz von roadtyping wurde 2018 mit dem German Design Award ausgezeichnet. Ihre Inspirationen für das Design ihrer Produkte sammelt sie auf ihren Reisen.
  • Frohnatur, dahinter stehen zehn Kaufbeurer aus verschiedensten Branchen, welche in Kaufbeuren einen Unverpackt-Laden mittels Crowdfunding eröffnen möchten.
  • Patrick Weh von Team Nifty, das spezialisiert ist auf Datenbanklösungen 

  

Der Gründerstammtisch findet ein bis zweimal jährlich in Kooperation mit den Wirtschaftsförderungen der Stadt Kaufbeuren, des Landkreises Ostallgäu, der Wirtschaftsjunioren Ostallgäu-Kaufbeuren und der Allgäu GmbH statt.

 

Neue Teilnehmer sind jederzeit willkommen! 

  

Sie möchten zukünftig Netzwerken und beim Gründerstammtisch Ostallgäu-Kaufbeuren mit dabei sein? Dann schicken Sie uns ihren Kontakt unter gruenderstammtisch(at)allgaeu.de ganz einfach zu. Sie werden in unseren Einladungsverteiler einbezogen und wir laden rechtzeitig per Mail ein. Aktuelle Termine finden Sie hier.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Unternehmerabende Kaufbeuren-Ostallgäu beschäftigen sich mit Digitalmarketing und „New Work“

Der zweite Unternehmerabend fand am 24. Oktober statt.
Der zweite Unternehmerabend fand am 24. Oktober statt.

Die erfolgreiche Veranstaltungsreihe wurde auch 2019 mit zwei sehr gut besuchten Veranstaltungen fortgeführt. Neben dem Landkreis Ostallgäu gehören die digitalen Gründerzentren Allgäu/Schwaben (einem Förderprojekt der Bayerischen Wirtschaftsministeriums) sowie die Wirtschaftsjunioren Kaufbeuren-Ostallgäu, die Firma Dobler/Innovapark und die Stadt Kaufbeuren zu den Organisatoren.
 

Digitale Kundengewinnung und -bindung

 

Der Erste Unternehmerabend am 4. April 2019 drehte sich um das Thema „Marketing im Jahr 2019: Digitale Kundengewinnung und -bindung“. Die Bedeutung des digitalen Marketings hat enorm zugenommen, nicht zuletzt deshalb, weil die Digitalisierung verschiedener Geschäftsfelder durch innovative Technologien und Methoden vorangetrieben wurde. Dabei verlagern sich die traditionellen Maßnahmen zur Kundengewinnung zunehmend ins Internet. Um neue Märkte zu erschließen und neue Kunden zu gewinnen, ist es für Unternehmen unerlässlich, kontinuierlich neue, potenzielle Interessenten für ihre Produkte oder ihre Dienstleistungen zu gewinnen. Gespannt folgten die rund 100 Gäste den interessanten Impulsvorträge, die die verschiedenen Dimensionen des Themas vorstellten. Christoph von Külmer zeigte anhand von anschaulichen Best-Practice-Beispielen auf, wie Unternehmen bei Facebook, Instagram, Linkedin und Co punkten können. Zudem gab der Experte Einblicke in Social-Media-Trends, Growth Hacking, Snackable Content, Chatbots und Influencing. Im zweiten Teil des Abends sprach Stefan Rempel über digitale Kundenbindung im stationären Handel im Jahr 2019.
 

Das Thema „New Work“ bestimmte den zweiten Unternehmerabend 2019  
   

New Work ist das Versprechen einer neuen Art von Arbeit in einer globalen und digitalen Gesellschaft und meint Arbeitsformen mit hoher zeitlicher, räumlicher und organisatorischer Flexibilität. Drei Impulsvorträge stellten den rund 110 Besuchern die verschiedenen Dimensionen des Themas New Work vor.
 
New Work ist gleichzeitig eine Forderung an Unternehmer*innen zur Veränderung von Strukturen, Hierarchien und Arbeitsräumen. Die Gäste erhielten praxisnahe Antworten auf die Fragen: Wie lässt sich Digitalisierung nutzen, um Arbeit freier und innovativer zu gestalten? Wie organisiert man Unternehmen im digitalen Zeitalter? Wie gelingt die Positionierung als attraktiver Arbeitgeber? Wie gestalten Mensch und Maschine in Zukunft gemeinsam das Recruiting?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Handwerksregion Ostallgäu: Workshop zur künftigen Ausrichtung

Teilnehmer*innen des Workshops zur Handwerksregion Ostallgäu. Quelle: Landratsamt Ostallgäu
Teilnehmer*innen des Workshops zur Handwerksregion Ostallgäu. Quelle: Landratsamt Ostallgäu

Die Kreishandwerkerschaft Ostallgaeu/Kaufbeuren hat 2019 mit der Erarbeitung eines Strategiepapiers begonnen. Darin soll die künftige Ausrichtung der „Handwerksregion Ostallgäu-Kaufbeuren“ festgeschrieben werden.
   

Vision: Ostallgäu/Kaufbeuren entwickelt sich zu einer der renommiertesten Handwerksregionen in Deutschland  

 

Die Wichtigkeit und Attraktivität des Handwerks sowie die großartigen Zukunftsmöglichkeiten für alle Beteiligten in der Region sind grundsätzlich erkannt, aber aktuell noch nicht im gewünschten Maß sichtbar, spürbar und für alle Beteiligten erlebbar. Ziel ist es deshalb, mit vereinten Kräften zu erreichen, dass die Region Ostallgäu/Kaufbeuren sich zu einer der renommiertesten Handwerksregionen Deutschlands entwickelt. Damit wird sie zu einer Vorzeige-und Modellregion für ein erfolgreiches, starkes und modernes Handwerk. Als solche soll sie von innen und außen wahrgenommen und wertgeschätzt werden. Wer Handwerk sagt, meint die Region Ostallgäu/Kaufbeuren. Um dieses Ziel zu erreichen, wollen die Initiatoren die vorhandenen Stärken in der Region noch besser nutzen und an den erkannten Schwachstellen gemeinsam aktiv werden. Erste Projekte, die diese Vision in die Tat umsetzen sollen ab 2020 erarbeitet und umgesetzt werden.

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Wirtschaftsbeirat wählt Ulrike Propach als neue Sprecherin

V. l.: Sybille Maag, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Ulrike Propach und Christine Machacek. Quelle: Landratsamt Ostallgäu
V. l.: Sybille Maag, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Ulrike Propach und Christine Machacek. Quelle: Landratsamt Ostallgäu

Der Ostallgäuer Wirtschaftsbeirat hat bei seiner achten Sitzung im Landratsamt Ostallgäu über die Tourismusstrategie Ostallgäu, das laufende Projekt Handwerksregion Ostallgäu sowie über die Fortschreibung der 2017 erarbeiteten Zukunftsvision 2036 diskutiert und mit Ulrike Propach eine neue Sprecherin gewählt. „Es macht mich stolz, dass wir eine so hochkarätige und hochkompetente Gemeinschaft versammelt haben, die sich aktiv für die wirtschaftliche Weiterentwicklung des Landkreises Ostallgäu einsetzt,“ betonte Landrätin Maria Rita Zinnecker in ihrer Begrüßung.
 
Zu Beginn der Sitzung des Wirtschaftsbeirats hieß Landrätin Zinnecker Christine Machacek, geschäftsführende Gesellschafterin von Säbu Holzbau GmbH aus Ebenhofen, als neuestes Mitglied Willkommen. „Säbu ist ein sehr innovativer Betrieb, den ein besonders gutes Betriebsklima und eine besondere Personalpolitik auszeichnen", sagte Zinnecker und freute sich auf das gewinnbringende Engagement und den künftigen Input von Christine Machacek. „Als Vertreterin eines Familienunternehmens aus dem Ostallgäu leiste ich gerne einen persönlichen Beitrag für die Weiterentwicklung unseres Landkreises. Eine verantwortungsvolle Mitgestaltung durch die Wirtschaft ist wichtig, denn eine lebenswerte Zukunft geht jeden etwas an", erklärte Machacek.

  
Wirtschaftsbereit verstärkt Öffentlichkeitsarbeit

   
Wie bereits berichtet wurde im November 2018 beschlossen, dass der Wirtschaftsbeirat vermehrt an die Öffentlichkeit treten solle. Eine eigene Homepage (www.wirtschaftsbeirat-ostallgaeu.de) wurde seitdem ins Leben gerufen und einige offene Stellungnahmen wurden seither veröffentlicht, wie etwa der offene Brief an den damaligen Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt zum B12-Ausbau und einer Stellungnahme zur Fortführung der Projektstelle Koordination der Berufsorientierung im Landkreis Ostallgäu Seit 2019 bezieht nun der Beirat verstärkt Stellung für aus seiner Sicht wirtschaftspolitisch bedeutsame Projekte und Themen. Beispielhaft seien hier der, die Stellungnahme zum geplanten Hotelbau am Festspielhaus Füssen, der offene Brief zur Pilotregion Wasserstoffzüge mit LOHC-Technik und alternativen Antriebsformen im Schienenverkehr sowie zum Wissenstransferzentrum Tourismus in Füssen. Weitere Stellungnahmen sind bereits in Vorbereitung.

 
Ulrike Propach tritt Nachfolge von Sibylle Maag als Sprecherin an 

 
Die bisherige Sprecherin Sibylle Maag (Maag Design & Paradiesgarten Maag) zieht beruflich und privat aus dem Ostallgäu weg: „Ich bedanke mich bei allen Mitwirkenden für die langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit, die ergebnisreich und zukunftsweisend war. Trotz unseres Standortwechsels nach Norddeutschland, freue ich mich, dass die Weichenstellungen für das Ostallgäu positiv weitergehen." Das Gremium bestimmte Ulrike Propach einstimmig als Nachfolgerin. „Für den Ostallgäuer Wirtschaftsbeirat im Duo mit Josef Ambros zu sprechen bedeutet mir viel, denn nur gemeinsam schaffen wir es, unseren Landkreis weiter zu entwickeln", sagte die neu gewählte Sprecherin Ulrike Propach und ergänzte: „Das geht nur im Miteinander aller Bereiche – die Wirtschaft samt Handwerk gehört einfach dazu."