Jahresbericht 2021

Jugendberufsagentur

Neubesetzung der Stelle

Bereits seit Ende 2020 ist die Stelle der Koordination Jugendberufsagentur im Ostallgäu neu besetzt. Nachdem Tanja Hiemer das Landratsamt im Sommer 2020 verlassen hat, trat am 1. November 2020 Luca Eckermann die Nachfolge an. Luca Eckermann verfolgt das Geschehen der Jugendberufsagentur bereits seit Ende 2018, damals noch als Praktikantin im Jobcenter. Nach erfolgreichen Abschluss des Sozialwirtschaftsstudiums tritt sie nun in die Fußstapfen von Tanja Hiemer.

  

 

Kein junger Mensch soll verlorengehen


Die Förderung der beruflichen und sozialen Integration von benachteiligten jungen Menschen ist gemeinsame Aufgabe der öffentlichen Träger der Kinder- und Jugendhilfe, der Arbeitsförderung und der Grundsicherung für Arbeitsuchende. Koordiniert durch den Landkreis werden durch die Jugendberufsagentur (JBA) in enger Abstimmung mit der Koordination der Berufsorientierung daher die Tätigkeiten des Jugendamtes, des Jobcenters, der Agentur für Arbeit sowie weiterer Akteure, etwa der Kompetenzagentur, aufeinander abgestimmt. Ziel hierbei ist durch eine enge und kontinuierliche Zusammenarbeit aller Beteiligten diejenigen jungen Menschen die drohen durch die Maschen der staatlichen Auffangnetze zu fallen oder bereits durch diese gefallen sind zu erkennen und sie dabei zu unterstützen, sich beruflich, sozial und gesellschaftlich zu integrieren, damit kein junger Mensch – unabhängig von seiner Herkunft – verloren geht.

 


Evaluation der Jugendberufsagentur

 

Nach nun bereits dreijährigen Bestehen der Jugendberufsagentur im Ostallgäu konnte im Jahr 2021 zum ersten Mal eine Evaluation durchgeführt werden. Ziel der sach- und fachgerechten Bewertung der Jugendberufsagentur war es, den Ist- und den Soll-Zustand zu erfassen und darauf aufbauend gemeinsame Strategien, Unterstützungsangebote, das Netzwerkmanagement, die Kundenschnittstellen, sowie den externen Auftritt weiterzuentwickeln.  

 

Im vergangenen Jahr konnten im Rahmen mehrerer Fallkonferenzen moderiert durch die JBA wieder die Einzelfälle von vielen Jugendlichen und jungen Erwachsenen ganzheitlich von den Sachbearbeitern der beteiligten Akteure beleuchtet werden. Im Durchschnitt können jedes Jahr 90-95 % der jungen Menschen die im Rahmen solcher Fallbesprechungen behandelt werden mit für sie passenden Anschlussangeboten versorgt werden wie z.B. einem Ausbildungsplatz, berufsvorbereitenden Maßnahmen, Sprach-Kursen, dem Besuch der Berufsfach-, bzw. Fachoberschule oder einem Freiwilligen Sozialen Jahr.

 

Zudem koordinierte die JBA kontinuierlich die regelmäßige gegenseitige Information insb. der operativen Ebenen der beteiligten Akteure über die Aufgaben, Leistungen und Zielgruppen aller relevanten Rechtskreise und trug so zu einem regen einzelfallbezogenen Austausch der einzelnen Sachbearbeiter im Arbeitsalltag bei. Fachbezogene Informationen und Fortbildungen etwa zum Sozialdatenaustausch zwischen den verschiedenen Rechtskreisen wurden zudem durch die JBA regelmäßig angeboten.

 

Obwohl die Bedingungen auf dem Ausbildungsmarkt aktuell trotz Pandemie gut sind, gelingt nicht allen jungen Menschen der Übergang Schule/Beruf und die Integration in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Durch das Netzwerk Übergangsmanagement koordinierte daher die JBA insbesondere die enge Zusammenarbeit der Mittelschulen mit der Berufsschule für die Ermöglichung möglichst naht- und reibungsloser Übergänge.

 

Landratsamt Ostallgäu

 

Tel. 08342 911-122

Fax 08342 911-563

 

 

 

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