Jahresbericht 2021

Staatliches Schulamt / Kreiseigene Schulen

Team "Digitale Bildung" unterstützt Grund- und Mittelschulen

Im Oktober kam das teilweise neu formierte Team „Digitale Bildung“ zusammen. Dieses Netzwerk deckt umfassend die Bereiche der digitalen Bildung unserer Grund- und Mittelschulen ab. Deshalb trafen sich die Berater Digitale Bildung, das staatliche Schulamt, die Datenschutzbeauftragten, sowie der Fachberater Informatik und die Mitglieder des Experten-Referenten-Netzwerks im Landratsamt zu einer Austauschveranstaltung zu Digitalisierung der Grund- und Mittelschulen im Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren.

 

Auch dieses Schuljahr konnte das Team Digitale Bildung im Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren wieder neue Experten-Referenten für das Fortbildungsnetzwerk gewinnen. Zu Christopher Glaß, Mittelschule Buchloe, kamen dieses Jahr Anthony Holzmann, Mittelschule Marktoberdorf, Anita Greff und Kathrin Wittmann von der Grundschule Buchloe neu dazu. Die Experten-Referenten, unter der Leitung von Herrn Florian Ermann, bilden Lehrkräfte der Grund- und Mittelschulen im Bereich der Digitalen Bildung weiter. Dies geschieht sowohl in Form von Online-Fortbildungen, aber zunehmend auch wieder in Präsenzveranstaltungen, in sogenannten schulhausinternen Lehrerfortbildungen.

 

Reinhold Spitschan, Informationstechnischer Berater digitale Bildung, kümmert sich hauptsächlich um die Beratung der Schulen im Bereich der Fördermaßnahmen, der Hardware, Vernetzung und Ausstattungsplanung. Zusammen mit Florian Ermann, dem Medienpädagogischen Berater digitale Bildung, besuchen beide Grund- und Mittelschulen um diese im Bereich des Medienkonzepts (Ausstattungsplanung, Fortbildungsplanung und Mediencurriculum) oder anderen aktuellen digitalen Fragen zu beraten.

 

Fachlich unterstützt Herr Putzer, Jörg-Lederer-Mittelschule in Kaufbeuren, als Fachberater Informatik die Schulen im Bereich der informationstechnischen Bildung. Vor allem das neu eingeführte Fach Informatik ist hierbei sein Zuständigkeitsbereich.
Dieses Jahr kann man zum ersten Mal im Rahmen des Qualifizierenden Abschluss der Mittelschule auch Informatik wählen.

 

Geht es um datenschutzrechtliche Belange, so sind die zwei Datenschutzbeauftragten, Peter Bader, zuständig für das nördliche Ostallgäu und Ingo Trausch, zuständig für das südliche Ostallgäu, die richtigen Ansprechpartner. Sie bieten datenschutzrechtliche Hilfestellungen, z.B. bei der Datenschutz-Grundverordnung und Beratungen an.

 

Digitalpakt Schule 2019 bis 2024

Mit Hilfe des Förderprogramms „Sonderbudget für Lehrerdienstgeräte“ sollen die Lehrkräfte unserer kreiseigenen Schulen mit Dienst-Laptops und -Tablets zur rechtssicheren und zuverlässigen Erledigung ihrer Dienstaufgaben ausgestattet werden. Dem Landkreis stehen hierfür 310.000 € für rund 310 Lehrerdienstgeräte zur Verfügung. Eine EU-weite Ausschreibung fand im Herbst 2021 statt. Die Vergabe erfolgte im Dezember.
Um auch optimale Rahmenbedingungen für digitales Lernen und Lehren in unseren Klassenzimmern zu schaffen, wurde ein einheitliches Komplettsystem zur Großbilddarstellung, orientiert am Entwicklungsstand der Medienwelt und von den Schulen definierten Erfordernissen für guten Unterricht, durch den Landkreis Ostallgäu entwickelt.

 

 

Des Weiteren wird in die integrierten Fachunterrichtsräume (iFU) unserer beruflichen Schulen investiert. Die Beschaffungen tragen zu einer Verbesserung des Unterrichts im beruflichen Schulwesen bei. Die Schüler*innen bzw. Auszubildenden setzen sich im Unterricht mit modernen digitalen Maschinen, Geräten und Medien auseinander. Dieser Unterricht findet fächerübergreifend statt – theoretische und praktische Inhalte werden zum Teil in integrierten Fachräumen gemeinsam vermittelt und die Schüler*innen und Auszubildenden werden auf ein Leben bzw. Berufsleben in der digitalen Gesellschaft vorbereitet.


 
Durch die Inanspruchnahme des Förderprogramms „digitale Bildungsinfrastruktur an bayerischen Schulen“ (dBIR) in Höhe von rund 2,2 Millionen € wird dem Landkreis ein Teil der Kosten refinanziert.

Die Förderung erfolgt durch staatliche Leistung des Bundes und des Freistaats Bayern (Bundesministerium für Bildung und Forschung; Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus).

 

Medientechnik für kreiseigene Schulen

Bereits 2015 wurde ein Konzept für digitale Klassenzimmer mit modernster Medientechnik erarbeitet. 2016 wurden die ersten digitalen Klassenzimmer an der Realschule in Füssen umgesetzt. Inzwischen sind an den Landkreisschulen insgesamt 140 digitale Klassenzimmer im Einsatz. Dazu weitere Räume an der Technikerschule für Agrarwirtschaft und Landwirtschaftsschule am Grünen Zentrum Kaufbeuren.

 

Nach der extrem positiven Resonanz der Schulbetriebe ist ein weiterer Ausbau von 100 Räumen in den Jahren 2022 und 2023 geplant. (evtl. Zitat einer Schule RS MOD oder RS Füssen). Dazu erfolgte in 2021 ein europaweites Ausschreibungsverfahren für die extern zu liefernde Ausstattung wie Beamer und Dokumentenkameras, sowie Service/Wartung. Knapp 800.000 € werden dafür in den kommenden Jahren investiert um die Schulbetriebe weiterhin zukunftsfähig und am Puls der Zeit auszustatten. Diese Medientechnik ist zentraler und integraler Bestandteil des Klassenunterrichts.

 

Flankierend werden auch bauliche Maßnahmen wie Verkabelung, Pulte/Tafeln oder Monitore/Lautsprecher umgesetzt. Das Konzept wird stetig weiter entwickelt, zum Beispiel aktuell um eine Ergänzung von drahtloser Bildübertragung. Die vom Freistaat Bayern zur Verfügung gestellten Fördermittel werden dabei immer ausgeschöpft.

Lehrerdienstgeräte

Im Rahmen der Bildungsoffensive für eine digitale Wissensgesellschaft tritt der Bund in die Vorfinanzierung von EU-Fördergeldern ein, um den Schulaufwandsträgern Mittel für die Anschaffung schulgebundenen mobilen Endgeräten für Lehrkräfte zeitnah zu erschließen. 310 solcher Geräte und eine Verwaltungspauschale zu je 1.000 € können künftig an den Landkreisschulen im Ostallgäu eingesetzt werden für Unterrichtsvorbereitung und die Durchführung digitaler Unterrichtshilfen. Und zwar unabhängig davon, ob dieser Unterricht in der Schule oder als Distanzunterricht stattfindet. Die Ausschreibung konnte noch Ende 2021 im Kreisausschuss behandelt und vergeben werden. Zuvor war eine umfangreiche Abstimmung eines Warenkorbes mit allen Schulen und Festlegung auf vier geeignete Gerätetypen (Laptops, Convertibles oder Tablets) notwendig um künftig den orts- und zeitunabhängigen Zugriff auf digitale Werkzeuge, Dienste und Daten über diese Endgeräte nochmals zu beschleunigen.

Kontakt

Landratsamt Ostallgäu
Fachbereich Z 2

Tel. 08342 911-475
Fax 08342 911-558
 
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