Jahresbericht 2021

Tiefbau

OAL 7: Neubau der Ortsumfahrung von Ruderatshofen und Apfeltrang

Die Ortsdurchfahrten von Apfeltrang und Ruderatshofen sind von einem starken Durchgangsverkehr der Städte Kaufbeuren und Marktoberdorf geprägt. Die unstetige Linienführung und unübersichtliche Einmündungen wirken sich im derzeitigen Trassenverlauf sehr nachteilig auf die Verkehrssicherheit aus.

 

Mit dem Neubau der Ortsumfahrung von Ruderatshofen und Apfeltrang wird ein lang gehegter Wunsch der Gemeinde realisiert und dadurch eine wesentliche Entlastung der lärmgeplagten Anwohner erreicht. Durch die Entlastung der beiden Ortsdurchfahrten und den Wegfall des höhengleichen Bahnübergangs in Ruderatshofen wird die Verkehrssicherheit zukünftig erheblich gesteigert und die Fahrzeiten zwischen Kaufbeuren und Marktoberdorf verkürzt. Außerdem entsteht durch die neue Ortsumgehung eine höhenfreie Verbindung zwischen Marktoberdorf und Kaufbeuren (Höhenbegrenzung Biessenhofen, Tonnenbegrenzung Brücke in Ruderatshofen) sowie ein möglicher Anschluss an die B 12 im Zuge des Ausbaus durch das Staatliche Bauamt Kempten.

 

Die Projektkosten belaufen sich bei einer Baulänge von 4,75 Kilometern Kreisstraße und 700 Metern Gemeindestraße auf gesamt rund 22,5 Millionen Euro. Davon entfallen für die Beseitigung des bestehenden Bahnübergangs etwa 5,5 Millionen Euro auf die Deutsche Bahn, Bundesrepublik Deutschland und den Freistaat Bayern. Das Straßenbauprojekt des Landkreises wird darüber hinaus durch den Freistaat Bayern mit voraussichtlich etwa 10 Millionen Euro gefördert. Der Baubeginn für die Straßenbauarbeiten erfolgte am 17. Mai 2021. Der Brückeneinschub durch die Deutsche Bahn ist für Anfang November 2022 terminiert. Die Verkehrsfreigabe ist für Ende 2023 und die Fertigstellung der Gesamtbaumaßnahme mit dem Rückbau des vorhandenen Bahnübergangs ist für das Jahr 2024 geplant.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

OAL 24: Stabilisierung der Hangrutschung östlich der Wertachsenke Görisried

Aufgrund von ständigen Hangbewegungen wies die Fahrbahn Sackungen und Abrisskanten auf, welche mit Standardsanierungsmaßnahmen nicht dauerhaft aufgefangen werden konnten. Bei der Baumaßnahme handelte es sich um die Herstellung einer Bohrpfahlwand mit Kopfbalken und Hangentwässerung zur dauerhaften Stabilisierung der Straße im Bereich der Steigung östlich des Wertachtales bei Görisried. Die Sicherungsmaßnahme war somit dringend notwendig, um den sich dauerhaft in Bewegung befindlichen Hang zu stabilisieren und die Standfestigkeit der Straße wiederherzustellen. Es wurden hierzu 38 Bohrpfähle mit einer Länge von 10 bis 16 Metern sowie Sickerstützscheiben hergestellt. Außerdem wird die Kreisstraße in diesem Bereich auf eine Länge von etwa 60 Metern auf eine Fahrbahnbreite von sechs Metern aufgeweitet.

Die Projektkosten belaufen sich auf 750.000 Euro. Das Projekt wird durch den Freistaat Bayern mit etwa 420.000 Euro gefördert.

 

Kontakt

Landratsamt Ostallgäu

Tiefbau

Tel. 08342 911-504

Fax 08342 911-548

 

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