Jahresbericht 2021

Tiefbau

OAL 10: Mehr Sicherheit und Komfort zwischen Kraftisried und Unterthingau

Die Kreisstraße OAL 10 zwischen Kraftisried und Unterthingau ist wieder für den Verkehr freigegeben. Beteiligte aus Politik, Verwaltung und der Baufirmen sowie betroffene Grundstückseigentümer feierten bei einer Eröffnungsveranstaltung gemeinsam die Fertigstellung des Projekts.

 

„Unsere Kreisstraßen sind die infrastrukturellen Schlagadern des Ostallgäus – sie müssen leistungsfähig, sicher und zukunftsfähig sein. Mit dem Ausbau der OAL 10 und dem Neubau des Geh- und Radwegs sorgen wir für deutlich mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer“, betonte Landrätin Maria Rita Zinnecker bei der Freigabe. „Ich danke dem Freistaat Bayern, den Gemeinden Kraftisried und Unterthingau sowie allen beteiligten Unternehmen und Grundstückseigentümern für die sehr gute Zusammenarbeit. Das zeigt einmal mehr: Gemeinsam schafft man einfach mehr.“

 

Im ersten Bauabschnitt wurden auf rund 310 Metern die Fahrbahn erneuert, Linksabbiegespuren und Querungshilfen gebaut und rund 360 Meter Geh- und Radweg errichtet. Die Gemeinde Kraftisried und das Staatliche Bauamt steuerten weitere 400 Meter neuen Radweg bei. Der Bauabschnitt kostete insgesamt 1,67 Millionen Euro und wurde vom Freistaat Bayern mit mehr als 900.000 Euro gefördert. Die restlichen Mittel stammen von Landkreis und Gemeinde. Im zweiten Bauabschnitt wurde die Straße auf weiteren 1,2 Kilometern ausgebaut. Zusammen mit dem Markt Unterthingau entstanden ein 1,2 Kilometer langer neuer Geh- und Radweg sowie drei neue und eine angepasste Linksabbiegerspur. Die Kosten für diesen Abschnitt belaufen sich auf 2,55 Millionen Euro, wovon der Freistaat rund 1,4 Millionen Euro fördert, der Landkreis knapp 800.000 Euro und der Markt rund 400.000 Euro beiträgt.

 

Durch die neuen Geh- und Radwege wurde eine Lücke im regionalen Alltagsradwegenetz geschlossen – Pendler, Familien sowie Schülerinnen und Schüler profitieren davon ebenso wie Besucher der umliegenden Gewerbebetriebe. Die Fahrbahn wurde modernisiert, Gefahrenstellen beseitigt sowie Querungshilfen und Abbiegespuren geschaffen. Beide Bauabschnitte tragen damit zur Erhöhung der Verkehrssicherheit bei.

 

In enger Abstimmung mit den ansässigen Unternehmen wurden die Baumaßnahmen unter laufendem Anliegerverkehr ausgeführt. Dank des Planungskonzeptes konnten Beeinträchtigungen minimiert und der Bau sieben Wochen früher als geplant abgeschlossen werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kreisverkehr OAL 15/OAL 17 bei Jengen und neuer Geh- und Radweg offiziell freigegeben

Mit gleich zwei wichtigen Maßnahmen stärken der Landkreis und die Gemeinde Jengen die Verkehrssicherheit und Radinfrastruktur im nördlichen Ostallgäu: Mit der Verkehrsfreigabe sind ab sofort nicht nur der neue Kreisverkehr an der Einmündung von OAL 15 und OAL 17, sondern auch der Lückenschluss des Geh- und Radwegs zwischen Weinhausen, Jengen und Koneberg für alle geöffnet.

 

„Wenn die Sicherheit auf einer Straße nicht mehr gegeben ist, muss man handeln. Hier an dieser Stelle war die Kreuzung ein Unfallschwerpunkt mit wiederholten Unfällen, teils auch mit Schwerverletzten. Mit dem Kreisverkehr und dem neuen Geh- und Radweg entstehen nicht nur sichere Verbindungen, sondern auch nachhaltige Investitionen in die Mobilität für alle Bürgerinnen und Bürger. Ich danke dem Freistaat Bayern für die Unterstützung sowie der Gemeinde Jengen für die sehr gute Zusammenarbeit – gemeinsam schafft man einfach mehr“, betonte Landrätin Maria Rita Zinnecker im Rahmen der Verkehrsfreigabe.

 

Der rund 650.000 Euro teure Kreisverkehr ersetzt eine als unfallträchtig bekannte Kreuzung und sorgt künftig für niedrigere Geschwindigkeiten und weniger Konfliktpunkte im Einmündungsbereich. Die beleuchtete Verkehrsinsel und die Anlage als Ortseingangskreisverkehr bringen zusätzliche Vorteile für die Verkehrssicherheit. 440.000 Euro davon werden vom Freistaat Bayern gefördert, der investive Anteil des Landkreises liegt bei 210.000 Euro. Die Grünflächen im und am Kreisverkehr werden als Blühwiesen gestaltet; Ersatzpflanzungen sichern den Alleecharakter der OAL 15.

 

Der Lückenschluss im Geh- und Radwegenetz entstand als Gemeinschaftsprojekt von Landkreis und der Gemeinde Jengen. Auf insgesamt 320 Metern verläuft nun ein neuer Geh- und Radweg entlang der OAL 15, zusätzlich wurde eine Querungshilfe samt tempobegrenzter Streckenführung auf 70 km/h geschaffen. Die Maßnahme kostete rund 400.000 Euro, der Landkreis trägt nach Förderung 45.000 Euro, die Gemeinde 85.000 Euro, der Rest wird ebenfalls aus Fördermitteln finanziert. Über die Anbindung an den Mühlenweg und Richtung Koneberg durch die Maßnahme der Gemeinde wurden weitere innerörtliche Lücken geschlossen. Die Fertigstellung beider Projekte wurde mit weiteren geplanten Baumaßnahmen in und rund um Jengen koordiniert, um Synergien für die Verkehrsbeteiligten bestmöglich zu nutzen.

 

 

 

 

OAL 1: Kurvenausbau westlich Roßhaupten mit Deckenbau Seeg-Roßhaupten

Nach Abschluss der Arbeiten an der OAL 1 haben Landrätin Maria Rita Zinnecker und Roßhauptens Bürgermeister Thomas Pihusch die Kreisstraße offiziell für den Verkehr freigegeben. Die neue Linienführung und verbesserte Fahrbahndecke sorgen auf der Strecke für mehr Sicherheit und Fahrkomfort.

 

„Die Kurve war ein echter Unfallhäufungspunkt – da mussten wir handeln. Mit der Erneuerung der Kurve und der Sanierung von fast sechs Kilometern Straße haben wir die Strecke sicherer und fit für kommende Anforderungen gemacht – das ist gut angelegtes Geld“, betonte Zinnecker bei der Verkehrsfreigabe. Sie bedankte sich ausdrücklich beim Freistaat Bayern für die Förderung und bei allen am Projekt Beteiligten.

Im Zuge der Bauarbeiten wurde die Kurve auf einer Länge von 500 Metern hinsichtlich Querschnitt und Höhenführung umfassend angepasst. Der Radius der Kurve wurde vergrößert und die bisher schlecht einsehbare Kuppe entschärft. Für eine bessere Entwässerung sorgen nun Mulden, Absetzschächte und sogenannte Entwässerungsrigolen (unterirdische Gräben/Behälter). Zudem wurden die Zufahrten entlang der Kurve im Rahmen der örtlichen Möglichkeiten neugestaltet. Zeitgleich mit dem Ausbau wurden auf der gesamten Strecke zwischen Seeg und Roßhaupten – insgesamt rund 5,7 Kilometer – die Asphaltdecke und etwa 600 Meter Entwässerungsrinnen erneuert.

 

Die Gesamtkosten für die Maßnahme belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Euro, wovon 525.000 Euro auf den Kurvenausbau und etwa 680.000 Euro auf die Erneuerung der Asphaltdecke entfallen. Der Freistaat fördert das Projekt mit rund 350.000 Euro.

 

 

 

 

OAL 7: Ausbau westlich und östlich Engratsried mit OD Engratsried

Die Ausbauarbeiten haben im Herbst 2024 begonnen und wurden nach der Winterpause 2024/2025 in der Ortsdurchfahrt von Engratsried sowie östlich von Engratsried fortgeführt.

 

Im Zuge der Maßnahme wurde die zu schmale Kreisstraße von bisher nur 5,75 m Fahr-bahnbreite auf 6,50 m (innerorts) bzw. 7,00 m (außerorts) verbreitert. Ebenso wurde mit der Ausbaumaßnahme die unstetige Linienführung verbessert und Fahrbahnschäden beseitigt. Außerdem errichtete die Stadt Marktoberdorf im Zusammenhang mit der Baumaßnahme in der Ortsdurchfahrt von Engratsried einen neuen Gehweg, eine Querungshilfe für Fußgänger, eine Verkehrsinsel sowie neue Bushaltestellen. Durch die vorgenannten Maßnahmen wird insgesamt eine Verbesserung für alle Verkehrsteilnehmer in diesem Streckenabschnitt erzielt.

 

Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 2,67 Mio. €. Das Bauprojekt des Landkreises wird durch den Freistaat Bayern mit voraussichtlich 1,3 Mio. € gefördert. Der Baubeginn war am 30.09.2024 und die Verkehrsfreigabe erfolgte am 08.10.2025.

 

 

 

 

Kontakt

Landratsamt Ostallgäu

Tiefbau

Tel. 08342 911-504

Fax 08342 911-548

 

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