Jahresbericht 2021

Allgemeines

Allgäuer Notarzt-Kurs: 50 Ärzte lassen sich zu Notfallmedizinern ausbilden

Im Mai 2024 nahmen 50 Ärztinnen und Ärzte an der bereits zum neunten Mal ausgebuchten Notarzt-Ausbildung der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren teil. Der 80-stündige Kurs ist eine wichtige Säule der regionalen Notarztversorgung und trägt seit seiner Einführung im Jahr 2014 maßgeblich dazu bei, die Notfallmedizin in der Region auf einem hohen Niveau zu sichern. So konnten Engpässe in der Notarztversorgung vermieden werden, die in vielen anderen Regionen aufgrund des bundesweiten Personalmangels auftreten.

 

 

 

 

Feierlicher Abschluss der Berufsfachschulen für Pflege und Pflegehilfe

61 frisch examinierte Pflegefachkräfte und Pflegehelfer:innen feierten im August, gemeinsam ihren Abschluss. Durch die generalistische Ausbildung haben die Absolventinnen und Absolventen nun die Möglichkeit, sowohl in der Altenpflege als auch in der Krankenpflege und der Kinderkrankenpflege tätig zu werden. Insgesamt 41 Pflegefachkräften, sowie 20 Pflegefachhelferinnen und -helfer können nun top vorbereitet entweder direkt ins Berufsleben starten oder wie im Falle der Pfelgehelfer:innen die dreijährige Ausbildung zur Pflegefachkraft anhängen.

 

 

 

 

Sozialpädiatrisches Zentrum entsteht am Standort Marktoberdorf

Die Errichtung eines Sozialpädiatrischen Zentrums (SPZ) am Standort Marktoberdorf wurde im April 2024 beschlossen und markiert einen wichtigen Schritt für die Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit chronischen und komplexen Beeinträchtigungen im Allgäu. Nach jahrelangen Bemühungen der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren, des Klinikverbunds Allgäu und der Lebenshilfe Ostallgäu-Kaufbeuren wurde damit eine Versorgungslücke geschlossen, die Familien in der Region stark entlasten wird.

 

Das SPZ Allgäu bietet umfassende Diagnostik, ärztliche Behandlungen und Beratung für Familien von Kindern und Jugendlichen mit (drohenden) chronischen neurologischen Erkrankungen. Dabei arbeiten Kliniken, Kinderärzte, Schulen, Kindergärten und weitere Einrichtungen in der Region eng zusammen. Der Planmäßige Betriebsstart findet am 2. Januar 2025 statt

 

 

 

 

Spenden

Im Jahr 2024 gab es wieder großzügige Spenden von Privatpersonen, Unternehmen sowie Fördervereinen. Die Kliniken, alle Mitarbeitenden sowie die Patientinnen und Patienten bedanken sich herzlich dafür. Im Folgenden ist ein Teil der Spenden abgebildet.

 

 

Therapie-Spielplatz für chronisch kranke Kinder

 

Dank einer großzügigen Spende der Kinderkrebshilfe Königswinkel konnte am Klinikum Kaufbeuren ein Therapie-Spielplatz für chronisch kranke Kinder realisiert werden. Er wurde speziell auf die Bedürfnisse der kleinen Patient:innen abgestimmt und bietet ihnen die Möglichkeit, motorische Fähigkeiten, Gleichgewicht und Koordination zu stärken. Durch seine Integration in die Therapieangebote des neuen Kinderzentrums ergänzt der Spielplatz das bestehende Behandlungsangebot entscheidend.

 

 

Kinderklinik Kaufbeuren: Spende sorgt für kunterbunte Kleidung

 

Ebenfalls spendete die Kinderkrebshilfe Königswinkel 4.000 Euro für bunte Kasaks, die den stationären Aufenthalt für Kinder in der Kinderklinik Kaufbeuren angenehmer gestalten und das Arbeitsumfeld für das Pflegepersonal farbenfroher machen.

 

 

Kinderkrebshilfe Königswinkel: Leben retten und kranken Kindern ein Lachen schenken

 

Darüber hinaus konnte die Anschaffung eines Videolaryngoskops für die Klinik Füssen, ebenfalls durch die großzügige Spende der Kinderkrebshilfe Königswinkel von knapp 13.000 Euro, ermöglicht werden. Durch die hochwertige Technik kann nun die Erstversorgung eines akut verletzten oder erkrankten Kindes mit schwieriger Atemwegsicherung durchgeführt werden – etwa bei einem anaphylaktischen Schock nach einem Insektenstich.

 

 

 

 

Qualitätsmanagement

Das Qualitätsmanagement ist integraler Bestandteil der Erfolgsstrategie. Durch konsequente Kontrolle, Überwachung und fortlaufende Verbesserungen in unseren Prozessen gewährleisten wir die Konsistenz und Qualität unserer Dienstleistungen. Die Implementierung neuer Prozesse und die Schulung unserer Mitarbeiter:innen bilden die Basis für die kontinuierliche Verbesserung unserer Leistung. Unsere fortwährende Hingabe an Qualitätsstandards stärkt das Vertrauen unserer Patientinnen und Patienten und unterstreicht unser Engagement für herausragende Leistungen in jeder Hinsicht.

 

 

Risikomanagement

 

Das Risikomanagement befindet sich auch im Jahr 2024 in einem stetigen Weiterentwicklungsprozess.

Es wurden Risikoanalysen durchgeführt, um Maßnahmen abzuleiten und Schaden abzuwenden. Die Anzahl der CIRS-Fälle ist im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. Über das Intranet sind die CIRS-Fälle für alle Mitarbeitende einsehbar, um einen Lerneffekt zu erhalten.

Wie „Fehler zu Helfer“ werden und warum es wichtig ist Fehler zu kommunizieren, ist Hauptbestandteil der praxisnahen Pflichtschulung. In dieser Schulung wird zudem der Meldeprozess von CIRS-Meldungen erklärt. Durch verschiedene Maßnahmen arbeiten wir aktiv an der Implementierung einer konstruktiven Fehlerkultur. Es wurden viele Maßnahmen zur Erhöhung der Patientensicherheit neu etabliert.

 

 

Qualitätssicherung

 

Um den gesetzlichen Vorgaben, wie bspw. keine Rechnungskorrekturen etc., gerecht zu werden, wurden die bestehenden Prozesse analysiert und entsprechend angepasst.

Auch die Verbesserung des allgemeinen Informationsflusses in Bezug auf die statistischen Auswertungen, Änderungen in den Richtlinien und zu Datenlieferfristen konnte dazu beitragen, dass der Gesamtprozess „Qualitätssicherung“ weiter verbessert werden konnte.

 

 

Einige Entwicklungen in der Stabsstelle Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung 2024

 

  • Integration einer neuen Mitarbeiterin seit Juli 2024

Erweiterung des Teams, um Expertise und Frische in die Arbeitsabläufe zu bringen.

 

  • Pflichtfortbildungstag

Das Angebot eines Pflichtfortbildungstags wird von allen Mitarbeitenden als sehr positiv bewertet.  Der Tag fördert den interdisziplinären und kommunikativen Austausch.

 

  • Durchführung von internen Audits

Durchführung von Vor-Ort-Audits und Einsatz von Selbstbewertungschecklisten zu den Themen Risikomanagement und Qualitätsmanagement zur Verbesserung interner Prozesse und zur Sicherstellung der Qualitätsstandards.

Erstellung von neuen, zielgerichteten Selbstbewertungschecklisten zu den Themen Qualitätsmanagement und Risikomanagement.

 

  • Unterstützung der Zentren bei Zertifizierungsvorbereitungen

Unterstützung bei der Planung und Vorbereitung der Zertifizierung neuer medizinischer Zentren (Brustkrebszentrum Ostallgäu-Kaufbeuren, Gynäkologisches Krebszentrum Ostallgäu-Kaufbeuren) und bestehender medizinischer Zentren.

 

  • Beauftragtenwesen

Erstellung neuer Beauftragtenlisten gemäß der Vorgaben der BKG (Bayerische Krankenhausgesellschaft e. V.). In diesem Zusammenhang wurden alle Beauftragungen jeder Abteilung/Station aktualisiert und einheitlich erfasst.

 

  • Qualitätsziele

Ausarbeitung eines neuen Konzepts zur Erhebung und Auswertung von Qualitätszielen. Definition übergreifender Qualitätsziele, die übergreifend für die jeweiligen pflegerischen, ärztlichen oder zentralen Bereiche gelten. Ergänzt werden diese um individuelle Qualitätsziele pro Station bzw. Abteilung.

 

  • Neustrukturierung der Dokumentenlenkung

Erfolgreicher Abschluss der Umstrukturierung der unternehmensinternen Dokumentenlenkungssoftware und Durchführung von Schulungen zur Nutzung der neuen Benutzeroberfläche.

 

  • Unterstützung der Arztpraxen der MVZ Ostallgäu-Kaufbeuren gGmbH

Aktive Hilfe bei der Weiterentwicklung und Anpassung der Qualitätsmanagementsysteme in den Praxen der MVZ gGmbH.

 

  • Enge Zusammenarbeit mit dem Vorstand

Umsetzung einer strategischen Partnerschaft zur Sicherstellung der Unternehmensziele und -richtlinien.

 

 

Diese bedeutenden Schritte und Initiativen zeigen das Engagement des Unternehmens für fortlaufende Verbesserungen und das Streben nach höchsten Qualitätsstandards in allen Aspekten.

 

 

 

 

Kontakt

Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren
Zentralverwaltung
Dr.-Gutermann-Straße 2
87600 Kaufbeuren

Tel. 08341 42-3068
Fax 08341 42-3032

 

E-Mail schreiben

 

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