Gesundheitsamt
Wichtiger Schritte bei der Digitalisierung
Das Gesundheitsamt Ostallgäu nimmt bereits seit Mitte 2023 an der bundesweiten „Förderung von Maßnahmen zur Steigerung und Weiterentwicklung des digitalen Reifegrades des öffentlichen Gesundheitsdienstes in Deutschland“ teil. In zwei Förderaufrufen wurden Mittel von insgesamt 988 550 Euro bewillig.
Bereits im September 2023 fiel der Startschuss für das Digitalisierungteam am Gesundheitsamt. Im Jahr 2024 wurde zunächst eine Digitalisierungsstrategie erarbeitet und Arbeitsprozesse analysiert. Anschließend konnten Prozesse angepasst und maßgeschneiderte Tools eingeführt werden. Mit deren Hilfe soll sich sowohl der Service für Bürgerinnen und Bürger verbessern, als auch die Arbeitsweise in der Behörde zukunftsfähig gestaltet werden.
So ist es den Mitarbeitenden im Gesundheitsamt nun zum Beispiel möglich, sogenannte Translatoren einzusetzen. Diese sind kleine, mobile Geräte, die es den Mitarbeitenden ermöglichen, in über 70 Sprachen zu kommunizieren. So können Barrieren in der Kommunikation abgebaut und eine inklusive, bürgernahe Verwaltung gefördert werden.
Eine weitere Neuerung ist die Einführung eines Online Terminplanungstools für die Schuleingangsuntersuchungen. Eltern können nun bequem von zu Hause oder unterwegs einen Termin im Gesundheitsamt vereinbaren. Von den Eltern wurde das Onlinetermintool bisher sehr gut angenommen.
Im Zuge dessen wurde auch die Organisation er Schuleingangsuntersuchungen geändert. Diese findet seitdem neuen Kindergartenjahr 2024/25 im Gesundheitsamt statt. Hierfür wurden eigens neue Räumlichkeiten geschaffen, um den Kindern standardisierte Untersuchungsbedingungen anbieten zu können. Eltern haben nun auch die Möglichkeit sich direkt mit den Fachkräften der Sozialmedizin auszutauschen.
Neben den genannten Digitalisierungsmaßnahmen werden in einem agilen Prozess weitere Tools eingeführt, um Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zum Gesundheitsamt zu erleichtern. Auch die Mitarbeitenden profitieren von der Umgestaltung u.a. durch vereinfachte Workflows, neue digitale Schnittstellen und benutzerfreundlicher, den Prozessen angepasster Hardware, die durch die Fördermaßnahmen beschafft werden kann. Die Digitalisierungsmaßnahmen werden noch bis Mitte 2026 weitergeführt. In dieser Zeit sollen kontinuierlich Prozessoptimierungen durchgeführt werden. Dabei wird stets auch die IT-Sicherheit beleuchtet, um den Schutz sensibler Daten und eine sichere Nutzung der digitalen Systeme zu garantieren.







