Gesundheitsamt
Wichtiger Schritte bei der Digitalisierung
Im Jahr 2025 hat das Gesundheitsamt wieder einen besonderen Fokus auf die Digitalisierung gelegt. Das Gesundheitsamt Ostallgäu nimmt bereits seit 2023 an der bundesweiten „Förderung von Maßnahmen zur Steigerung und Weiterentwicklung des digitalen Reifegrades des öffentlichen Gesundheitsdienstes in Deutschland“ teil. In diesem Jahr wurden die Maßnahmen zum zweiten Förderaufruf abgeschlossen. Bis Mitte 2026 laufen nun noch weitere Entwicklungen für den dritten Förderaufruf. Neben Fortschritten im Bereich der IT-Sicherheit wurden neue Schnittstellen für digitale Arbeitsprozesse etabliert.
Im Bereich der Prävention wurde in diesem Jahr der Blick auf das Thema Frauengesundheit gelenkt. Unter dem Jahresschwerpunktthema des Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention, „Frauen – sichtbar und gesund“, organisierte der Fachbereich Prävention verschiedene Veranstaltungen, unter anderem einYoga-Angebot mit Fokus auf Stressreduktion und Selbstfürsorge am Ettwieser Weiher. Auch im Rahmen der bereits bewährten überregionalen „Gesundheitswoche vom Allgäu bis zum Bodensee“ fanden Veranstaltungen zum Jahresschwerpunkt statt.
Präventionsarbeit
Im Sommer fokussierte sich die Präventionsarbeit des Gesundheitsamtes im Rahmen der Kampagne „Sonne(n) mit Verstand“ auf das Thema Hautgesundheit und Hitzeschutz. Beratungen rund um die Themen fanden vor Ort an Infoständen an den beliebten Badeseen Ettwieser Weiher und Elbsee statt.
Die Fachkräfte der Sozialmedizin am Gesundheitsamt untersuchten im Schuljahr 2024/25 insgesamt 2250 Kinder. Die Fachkräfte der Sozialmedizin bekamen ein sehr positives Feedback von den Eltern zur neuen, unkomplizierten Online- Terminbuchung. Im aktuellen Schuljahr beginnt nun die Umstellung auf die reformierte Schuleingangsuntersuchung. Zur Verbesserung der Chancengleichheit findet diese dann künftig bereits im vorletzten Kindergartenjahr statt. Hierzu bedarf es einer Umstellungsphase von ca. 3-5 Jahren.
Tuberkulosefürsorge
Aus der Tuberkulosefürsorge gibt es zu berichten, dass im Jahr 2025 bis dato acht Neuerkrankungsfälle im Landkreis und der Stadt Kaufbeuren gemeldet wurden.
Die Patienten wurden einer fachärztlichen Behandlung zugeführt, um eine Weiterverbreitung der Tuberkulose möglichst zu verhindern. Im Rahmen der Umgebungsuntersuchungen werden dann sogenannte Quantiferontests durchgeführt, um weitere Erkrankungsfälle frühzeitig zu identifizieren und gegebenenfalls präventive Maßnahmen einleiten zu können. Dabei zeigte sich, dass die enge Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten und eine zeitnahe Diagnostik eine effektive Überwachung der Infektionsketten ermöglicht.







