Jahresbericht 2021

Klinikum Kaufbeuren

Rückkehr von Chefarzt Prof. Markus Rauchenzauner

Am 1. Februar 2024 kehrte Professor Markus Rauchenzauner als Chefarzt an die Kinderklinik Kaufbeuren zurück. Die Rückkehr ermöglichte ihm, seine langjährige Erfahrung und seine persönlichen Verbindungen in der Region wieder einzubringen.

Gemeinsam mit dem Vorstand der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren baute er im Jahr 2024 ein hochmodernes Kinderzentrum in Kaufbeuren auf, um dort ambulante und stationäre Behandlung der Kinder und Jugendlichen in der Region zu vereinen und somit eine ganzheitliche Versorgung sicherzustellen. Im Zuge dieser Weiterentwicklung wurde unter der Leitung von Professor Rauchenzauner zudem ein Medical Board ins Leben gerufen, welches die neuesten Entwicklungen in der Medizin im Blick hält, um passende Therapieoptionen für die Bevölkerung in Kaufbeuren und im Ostallgäu bereitzustellen.

 

 

 

 

Gründung des Kinderzentrums Ostallgäu-Kaufbeuren

Im April 2024 wurde das Kinderzentrum Ostallgäu-Kaufbeuren gegründet. Es spezialisiert sich auf die Diagnose, Behandlung und Unterstützung von Kindern mit vielfältigen medizinischen und entwicklungsbedingten Herausforderungen. Ziel des Zentrums ist es, jedem Kind optimale Entwicklungsvoraussetzungen zu ermöglichen, indem eine spezialisierte, kindgerechte und familienorientierte Versorgung angeboten wird.

 

Das Team des Kinderzentrums setzt sich zusammen aus Fachärzt:innen, Therapeut:innen, Pflegekräften und unterstützendem Personal. Durch diese enge Zusammenarbeit bietet das Zentrum ein durchgängiges Spektrum an Leistungen, das ambulante und stationäre Betreuung umfasst und stets auf die individuellen Bedürfnisse der jungen Patient:innen abgestimmt ist.

 

 

 

 

Gynäkologische Eingriffe dank moderner Technik künftig noch präziser

Der im Sommer 2024 angeschaffte Laparoskopie-Turm bietet bei gynäkologischen Eingriffen entscheidende Vorteile. So können Operationen nun mit einer hochauflösenden Bildgebung und der Narrow Band Imaging-Technik (NBI) durchgeführt werden, die besonders exakte Einblicke in das Gewebe ermöglichen. Dies ist ein großer Fortschritt insbesondere bei komplexen Krankheitsbildern wie Endometriose oder bei Eingriffen zur Behandlung von Gebärmutterhals- oder Gebärmutterschleimhautkrebs. Die präzise Technik fördert minimalinvasive Operationen, wodurch der Eingriff für die Patientinnen schonender wird und eine raschere Erholung ermöglicht.

 

 

 

 

Neues OP-Verfahren schont schwerstkranke Herzpatienten

Am Klinikum Kaufbeuren wird nun das minimalinvasive MitraClip-Verfahren als schonende Alternative zur herkömmlichen Herz-OP für Patienten mit stark undichten Mitralklappen angeboten. Bei diesem Verfahren wird die betroffene Klappe durch eine kleine Klammer, die per Katheter über einen Schnitt in der Leiste eingesetzt wird, zusammengehalten. Durch den Verzicht auf eine offene Herzoperation können Komplikationen deutlich reduziert und die Genesung erheblich beschleunigt werden: Patienten sind meist schon wenige Tage nach dem Eingriff wieder zu Hause. Das Verfahren ist besonders für ältere oder schwerkranke Menschen geeignet, die häufig unter undichten Mitralklappen leiden. Aufgrund der alternden Gesellschaft wird das MitraClip-Verfahren immer relevanter, da Herzschwächen infolge undichter Herzklappen häufiger auftreten. Zur optimalen Patientenauswahl arbeitet das Herzzentrum Ostallgäu-Kaufbeuren zudem in einem interdisziplinären Herzteam eng mit den Universitätskliniken München und Augsburg zusammen, um eine heimatnahe, hochwertige Versorgung sicherzustellen.

 

 

 

 

Neue Chefärztin für eigenständige Hauptabteilung Gefäßchirurgie

Im April 2024 übernahm Dr. Ute Dammer die Leitung der nun eigenständigen Hauptabteilung Gefäßchirurgie am Klinikum Kaufbeuren. Die langjährige Leiterin des Kaufbeurer Gefäßzentrums ist seit vielen Jahren erfolgreich als Expertin auf diesem Gebiet tätig. Mit der Neustrukturierung erhält die Gefäßchirurgie nun die Möglichkeit, ihre Arbeit noch fokussierter fortzusetzen und den Fachbereich weiter auszubauen. Dammer verantwortet vier Fachärzte für Gefäßchirurgie sowie einen eigenen gefäßchirurgischen Dienst, der die Patient:innen täglich rund um die Uhr versorgt.

 

 

 

 

Teddybärkrankenhaus: Kuscheltiere in besten Händen

Im September 2024 fand im Klinikum Kaufbeuren das zweite Teddybärkrankenhaus statt. Dabei waren Kinder aus der Region im Alter von vier bis sieben Jahren eingeladen, ihre „kranken“ Teddys und andere Kuscheltiere zur medizinischen Versorgung ins Klinikum zu bringen.

 

Die Kinder erlebten, wie ihre Kuscheltiere gründlich untersucht, mit „Medikamenten“ versorgt und liebevoll behandelt wurden. Dabei konnten sie aktiv an der Untersuchung teilnehmen, Fragen stellen und die Abläufe in einer Krankenhausumgebung kennenlernen.

 

 

 

 

Im Jahr 2024 wurde das Brustkrebszentrum am Klinikum Kaufbeuren erfolgreich wiedereröffnet. Unter der Leitung von Dr. Bodil Ipsen bietet das Zentrum nun ein breites Spektrum an modernen diagnostischen und therapeutischen Optionen. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Dr. Márton Fábián bietet Ipsen ein breites Spektrum der Mammachirurgie an. Die beiden Senologen können auf langjährige Erfahrungen in der Senologie verweisen, unter anderem war Ipsen als Koordinatorin des Brustkrebszentrums in Kempten tätig und Fábián als Oberarzt am Brustzentrum in Meiningen.

 

Die Wiedereröffnung des Zentrums ist ein bedeutender Schritt zur Verbesserung der Versorgung von Brustkrebserkrankten in der Region. Das Zentrum deckt alle wichtigen Aspekte der Brustkrebsversorgung ab, von der frühzeitigen Diagnose bis hin zu modernen Therapieansätzen.

 

 

 

 

25 Jahre Palliativstation Kaufbeuren: Tag der offenen Tür

Im Oktober 2024 feierte die Palliativstation am Klinikum Kaufbeuren ihr 25-jähriges Bestehen. Anlässlich dieses Jubiläums fand ein Tag der offenen Tür statt, bei dem Besucher die Möglichkeit hatten, die Station und ihr Konzept kennenzulernen. Chefarzt Dr. Bernd Hartmann sowie Stationsleiter Wolfgang Seitz betonten in Kurzvorträgen und Führungen die zentrale Rolle der Palliativstation in der ganzheitlichen Versorgung schwerkranker Menschen. Ziel der palliativen Versorgung ist es, den Patienten trotz fortgeschrittener, nicht heilbarer Erkrankungen eine möglichst hohe Lebensqualität zu ermöglichen. Der Fokus der Versorgung liegt nicht nur auf der Linderung körperlicher Symptome, sondern auch auf sozialem und psychischem Wohlbefinden. 

 

Neben dem 25-jährigen Jubiläum der Palliativstation wurde auch der 10. Jahrestag seit Fertigstellung der Klinikkapelle im Klinikum Kaufbeuren gefeiert.

 

 

 

 

Klinikum Kaufbeuren führt Hightech OP-Roboter erfolgreich ein

Im Sommer 2024 führte das Klinikum Kaufbeuren den DaVinci Xi-Operationsroboter erfolgreich in den Fachbereichen Gynäkologie sowie Allgemein- und Viszeralchirurgie ein. Der OP-Roboter ermöglicht eine hochpräzise und minimalinvasive Chirurgie, was die Belastung der Patientinnen und Patienten signifikant reduziert.

 

Mit dem DaVinci Xi-System kann das Klinikum Kaufbeuren nun das gesamte Spektrum minimalinvasiver OP-Techniken anbieten. Dies stellt einen bedeutenden Fortschritt zur Optimierung der Patientenversorgung und zur Akquise von medizinischem Nachwuchs da, die von Anfang an Erfahrung mit dem DaVinci Xi-System sammeln können.

 

 

 

Kontakt

Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren
Klinikum Kaufbeuren
Dr.-Gutermann-Straße 2
87600 Kaufbeuren

 

Tel. 08341 42-0

Fax 08341 42-3037

 

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