Klinikum Kaufbeuren
Heckel übernimmt Leitung des Wundzentrums Allgäu von Knestele
Carina Heckel übernahm Anfang 2025 die Leitung des Wundzentrums Allgäu von Dr. Michaela Knestele, die in den Ruhestand ging. Heckel ist langjährig mit den Abläufen des Zentrums vertraut und legt den Schwerpunkt seither auf eine teamorientierte, interdisziplinäre und ganzheitliche Wundversorgung. Dabei arbeitet das Zentrum eng mit Hausärzten, Pflegediensten und Angehörigen zusammen, um die bestmögliche Unterstützung auch nach der Entlassung zu gewährleisten.
Tag der offenen Tür: OP Roboter DaVinci zum Anfassen und Ausprobieren
Am Samstag, 15. Februar 2025, lud das Klinikum Kaufbeuren zum Tag der offenen Tür ein, der auf großes Interesse stieß. Besucher konnten am Vorführmodell des OP-Roboters DaVinci Xi selbst chirurgische Bewegungen ausprobieren und die Chefärzte Prof. Stefan Maier und PD Dr. Enikö Berkes gaben Einblicke in die roboterassistierte Chirurgie. Zudem präsentierte das EndoProthetikZentrum zwei Modell-Live-OPs an Hüfte und Knie sowie das Rapid-Recovery-Programm. Weitere Highlights waren Duplex-Untersuchungen der Halsgefäße, eine Modell-Gastroskopie, OP-Saalführungen, Gesundheitschecks und Reanimationsübungen. Für Kinder gab es das beliebte Teddybärkrankenhaus.
Nach Gelenkersatz mit neuem Programm schneller zurück in den Alltag
Das EndoProthetikZentrum Kaufbeuren führte im Frühjahr 2025 das Rapid Recovery Programm ein, das Gelenkersatz-Patienten eine schnellere Rückkehr in den Alltag ermöglicht. Das Programm beginnt bereits vor der Operation mit Patientenseminaren, in denen Vorbereitung, Übungen und Informationen vermittelt werden. Minimalinvasive Eingriffe und gezielte Mobilisation sorgen dafür, dass Patientinnen und Patienten schon wenige Stunden nach der Operation erste Schritte machen und grundlegende Alltagsaktivitäten selbstständig bewältigen können.
Begleitend unterstützt eine App die Patienten bei der eigenständigen Durchführung von Übungen und der Heilungsüberwachung. Das Programm bietet eine ganzheitliche Betreuung durch das interdisziplinäre Team aus Ärzten, Pflegekräften und Therapeuten und zielt darauf ab, den Heilungsprozess zu beschleunigen, Komplikationen zu reduzieren und die Genesung nachhaltig zu fördern.
Parkinson-Netzwerk: Neurologie baut Zusammenarbeit mit LMU München aus
Das Klinikum Kaufbeuren baute 2025 seine Parkinson-Versorgung durch das überregionale Netzwerk ParkLINK aus, in Kooperation mit dem LMU Klinikum München. Ziel ist eine hochspezialisierte, digital unterstützte Therapie bei gleichzeitig heimatnaher Betreuung. Patientinnen und Patienten profitieren von modernster Diagnostik, Telemedizin, Wearables zur Bewegungsüberwachung sowie individuell zugeschnittenen Therapieplänen. Schwere Fälle können in München vorgestellt werden, Vor- und Nachbetreuung erfolgen weiterhin in Kaufbeuren. Elf weitere Kliniken in Bayern und Baden-Württemberg sind eingebunden, zentrale Biobank- und Forschungsstrukturen ermöglichen die schnelle Umsetzung neuer Erkenntnisse. Fort- und Weiterbildungsangebote sichern, dass Fachpersonal und Patienten stets aktuelle wissenschaftliche Standards nutzen können. ParkLINK stärkt so die regionale Versorgung auf höchstem Niveau.
Neuer Eingang für Notaufnahme am Klinikum Kaufbeuren

Die Notaufnahme des Klinikums Kaufbeuren ist seit Anfang August 2025 über einen neuen Eingang an der Nordseite des Gebäudes erreichbar. Dieser Zugang liegt direkt an der Liegend-Zufahrt und ist täglich von 8 bis 21 Uhr für Patienten offen. Nachts bleibt der Haupteingang der übliche Zugang.
Durch den neuen Eingang können Besucherinnen und Besucher die Notaufnahme direkt betreten, ohne über den Haupteingang gehen zu müssen. Dies entlastet die Pforte und sorgt für eine gleichmäßigere Besucherführung in stark frequentierten Zeiten.
Teddybärkrankenhaus: Kuscheltiere in besten Händen
Ende September 2025 öffnete das Klinikum Kaufbeuren zum vierten Mal sein Teddybärkrankenhaus für Kinder im Alter von vier bis sieben Jahren. Die kleinen Besucherinnen und Besucher brachten ihre Kuscheltiere mit und durchliefen gemeinsam mit Medizinstudierenden sowie Ärztinnen und Ärzten alle Stationen eines Arztbesuchs – von Anmeldung über Diagnostik und Behandlung bis zur Entlassung. Ziel war es, spielerisch Ängste vor Arztbesuchen abzubauen und erste positive Erfahrungen mit der medizinischen Welt zu sammeln. Die Kinder halfen dabei, ihre Kuscheltiere zu versorgen, lernten die Behandlungsschritte kennen und erhielten kindgerechte Erklärungen. Die Teilnahme war kostenfrei und nur nach Anmeldung möglich, organisiert vom Team der Kinderklinik Kaufbeuren in Kooperation mit Medizinstudierenden.

Das Darmkrebszentrum Kaufbeuren wurde Mitte 2025 erneut von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert. Die Auditoren bestätigten eine hervorragend organisierte Struktur, exzellente Behandlungsergebnisse und eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit von Chirurgie, Gastroenterologie, Onkologie und Strahlentherapie. Das Zentrum ist in ein regionales Netzwerk eingebunden, darunter Klinikum Kaufbeuren, Klinik St. Josef Buchloe und onkologische Praxen in Bad Wörishofen und Buchloe. Wöchentliche Tumorkonferenzen sorgen für eine koordinierte Therapieplanung. Viele Operationen werden minimal-invasiv oder mit dem da Vinci-Operationsroboter durchgeführt. Ziel ist es, höchste onkologische Sicherheit mit schonender Behandlung zu verbinden und Patientinnen und Patienten vom ersten Verdacht bis zur Nachsorge optimal zu betreuen.
Gefäßzentrum Allgäu: Neue Therapie und Zertifizierung
Im Sommer 2025 erweiterte die Gefäßchirurgie Kaufbeuren ihr Behandlungsspektrum um die minimalinvasive Shockwave-Therapie: Verkalkte Gefäße werden mithilfe hochfrequenter Schallwellen aufgelockert und bei Bedarf mit Ballon oder Stent stabilisiert. Der Eingriff erfolgt unter lokaler Betäubung und ermöglicht besonders bei älteren oder vorerkrankten Patientinnen und Patienten eine schnelle Genesung.
Im Herbst 2025 erhielt das Gefäßzentrum erneut die Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin. Sie bestätigt die hohe Behandlungsqualität, Patientensicherheit und interdisziplinäre Zusammenarbeit. Das Zentrum deckt das gesamte Spektrum der Gefäßmedizin ab, mit Schwerpunkt auf Arteriosklerose, und nutzt ein interdisziplinäres Netzwerk aus Gefäßchirurgie, Radiologie und Innerer Medizin, um Gefäßkrankheiten frühzeitig zu erkennen, gezielt zu behandeln und Komplikationen zu vermeiden.
Geburtshilfe Kaufbeuren: Starkes Team unter neuer Leitung
Die Geburtshilfe am Klinikum Kaufbeuren bekam im Oktober 2025 eine neue Leitung. Orgeta Maci übernahm als leitende Oberärztin Verantwortung für den Bereich und verstärkt damit ein erfahrenes Team aus Ärztinnen, Ärzten, Hebammen und Pflegekräften. Gemeinsam setzen sie auf achtsame, sichere und individuelle Betreuung von werdenden Eltern – von der Geburtsvorbereitung bis zur Nachsorge. Im Kreißsaal Kaufbeuren können Frauen selbstbestimmt gebären, unterstützt durch die Nähe zur Kinderklinik. Besonderer Fokus legt die neue leitende Oberärztin auf bindungsfördernder Geburtshilfe, etwa durch frühen Hautkontakt. Maci bringt langjährige Erfahrung aus Deutschland und Albanien ein und verbindet medizinische Professionalität mit Empathie, um jede Geburt zu einem sicheren und positiven Erlebnis zu machen.















